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US-Baptisten wegen Menschenhandel vor Gericht |
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US-Baptisten wegen Menschenhandel vor Gericht
Die 33 haitianischen Kinder, die eine Gruppe von US-Baptisten ohne Genehmigung außer Landes bringen wollte, sollen wieder mit ihren Familien vereint werden. Einige Eltern seien bereits in das SOS Kinderdorf gekommen, um ihre Kinder im Alter von zwei Monaten bis 14 Jahren abzuholen, sagte die Präsidentin von SOS Kinderdorf USA, Heather Paul, dem US-Sender NBC.
Die Kinder seien in einem kritikwürdigen Zustand gewesen, als sie an der Grenze zur Dominikanischen Republik in Begleitung der US-Bürger aufgehalten wurden. "Sie waren unzureichend gekleidet, dehydriert und brauchten ärztliche Versorgung", sagte Paul. Im dem SOS Kinderdorf bei Port-au-Prince seien sie nun langsam auf dem Weg der Besserung.
Durch das Beben in Haiti, bei dem nach offiziellen Angaben 170.000 Menschen starben, stehen zahlreiche Kinder ohne ihre Eltern und andere Schutzpersonen da. Daher wächst die Angst, Menschenhändler könnten sich ihre Hilflosigkeit zunutze machen.
Masern, Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten sind insbesondere für Kleinkinder unter fünf Jahren eine tödliche Gefahr. Viele Kinder sind demnach zusätzlich auch noch unterernährt. Auch ältere Kinder und Erwachsene sollen gegen Diphtherie und Tetanus geimpft werden. Bereits vor dem Erdbeben waren viele Kinder ohne ausreichenden Impfschutz.
http://www.donaukurier.de/nachrichten/pa...t154670,2242511
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05.02.2010 14:58 |
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