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Zum Ende der Seite springen Bibelforscherin: "Gott ist nicht der Weltenschöpfer"
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Bob Bob ist männlich
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Bibelforscherin: "Gott ist nicht der Weltenschöpfer" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Nijmegen/ Niederlande - Die Annahme, dass die Bibel Gott als Schöpfer der Erde und des Himmels ausweist ist falsch - zumindest glaubt dies die niederländische Bibelforscherin Professor Ellen van Wolde von der Radboud Universiteit Nijmegen und erklärt, dass es sich um einen über Jahrhunderte hinweg tradierten Übersetzungsfehler handelt.

Ihre Theorie will van Wolde (54) schon bald ausführlich an der Universität vorstellen.
Laut dieser soll es sich bei dem ersten Satz aus dem 1. Buch Mose (Genesis 1,1)
"Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde"
nicht um eine korrekte Übersetzung aus dem Hebräischen handeln.

Van Wolde beruft sich bei ihrer Arbeit auf eine neue Textanalyse und glaubt, dass die ursprünglichen Autoren niemals die Absicht hatten, Gott als Weltenschöpfer zu beschreiben. Tatsächlich erscheine es so, als hätte es die Welt schon gegeben, als die göttliche Schöpfung von Tieren und Mensch begann.

Die Forscherin hat den biblischen Text neu untersucht und ihn auch in einen Kontext anderer Schöpfungsmythen, etwa aus dem alten Mesopotamien gesetzt. Laut van Wolde steht das hebräische Verb "bara", wie es in dem ersten Satz der Genesis verwendet wird, nicht für "(er)schaffen", sondern vielmehr für "teilen/scheiden".
Der erste Satz des 1. Buch Mose müsse übersetzt also
"Am Anfang teilte/schied Gott Himmel und Erde"
lauten.

Für ein Verständnis der Bibel hätte dieser Übersetzungsfehler gravierende Auswirkungen und auch für das theologische Glaubensgebäude, würde dies doch bedeuten, dass die Vorstellung von einem Gott, der die Erde aus dem Nichts erschaffen habe, falsch sei.

Gerade im Kontext anderer Schöpfungsmythen mache die neue Übersetzung sehr viel mehr Sinn, beschreiben diese doch, dass es schon zuvor etwa einen gewaltigen Ozean gegeben habe, in dem Ungeheuer in ewiger Dunkelheit lebten.

Auch grammatikalisch sei Gott nicht der Weltenschöpfer: "Irgendetwas mit dem Verb "bara" im Sinne von 'schaffen' stimmt bei der bisherigen Übersetzung nicht", so die Forscherin. "Gott war das Subjekt (Gott schuf), gefolgt von zwei oder mehr Objekten. Warum erschuf Gott nicht nur ein Ding oder Tier stattdessen immer gleich mehre?"

Aufgrund dieser Fragestellung schlussfolgert van Wolde, dass Gott nicht geschaffen sondern geteilt/geschieden habe. Zunächst Himmel und Erde, dann das Land von den Wassern, die Meeresungeheuer von den Vögeln und dem Gewimmel auf dem Grund. "Es gab also schon Wasser, es gab darin bereits Ungeheuer. Gott hat zweifelsohne Dinge erschaffen, aber offenbar nicht Himmel und Erde." Die übliche Vorstellung der "Schöpfung aus dem Nichts" (Creatio ex nihilo) sei also ein großes Missverständnis, so zumindest van Wolde.

Die Schöpfung sei nicht der Beginn von allem, sondern der Beginn einer weiteren Handlung gewesen. Gott sei also erst später hinzugekommen und habe die Erde bewohnbar gemacht.

Es ist davon auszugehen, dass die Erwartungen der Forscherin wohl umgehend erfüllt werden, wenn sie eine "heftige Debatte" vorhersieht. Schließlich sei ihre Theorie nicht nur neu, sondern berühre auch die Herzen vieler religiöser Menschen. "Vielleicht verletze ich mich damit sogar selbst, da ich mich als einen religiösen Menschen betrachte und ein 'Schöpfer' immer eine sehr besondere Vorstellung von Vertrauen für mich darstellte. Dieses Vertrauen möchte ich mir gerne bewahren", zitiert der "Telegraph.co.uk".

Ein Sprecher der Universität erklärte, die Arbeit der Professorin erschüttere die Geschichte der Schöpfung in ihren Grundfesten. "Die traditionelle Vorstellung der Schöpfung ist vor diesem Hintergrund so nicht länger haltbar", fügt van Wolde hinzu.

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspo...-nicht-der.html


die nachfolgenden Verse setzten doch aber vorraus, dass er den Kosmos erschaffen hat, wenn da steht, dass er ein großes Licht (Sonne) und kleines Licht (Mond) sowie viele kleine Lichter (Sterne) machte und sie an den Himmel setzte.

Von dem Text mal ganz abgesehen, ist es für einen Ungläubigen natürlich völlig egal, ob Rotkäpchen nun den rechten oder linken Weg zur Oma einschlug - dummes Zeug ist es ja in jedem Falle. Grins

Bob
11.10.2009 08:11 Bob ist online E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
Sahara Sahara ist weiblich
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Damit hat Mevrouw van Wolde Recht.Denn tatsächlich erschufen am Anfang die Elohim Himmel und Erde.Was nichts anderes heisst,als die Götter.Ausserdem gibt es zwei Schöpfungsberichte zu Anfang in dem Buch der Bibel.

Leviten sind eigentlich Nachkommen der Söhne der Schlange.JHVH wurde im Zeichen der Schlange verehrt,der Schlangenstein war sein Heiligtum.Das muss im Johannes 3 stehen.Also man kann schon was finden in der Bibel, wenn man sich Gedanken darüber machen will.Nicht umsonst war sie lange Zeit dem gewöhnlichen Volk verwehrt.

Im AT betont Jahveh oft ausdrücklich genug,dass er der Gott Israels sein will.Es wäre demnach die Frage erlaubt:Was habe ich mit diesem Gott zu schaffen?
:kopfkratz:

__________________
Wer auf höhere Berge steigen will,
muss auch schärferen Wind vertragen können. keine Faxen
30.01.2010 20:11 Sahara ist offline E-Mail an Sahara senden Homepage von Sahara Beiträge von Sahara suchen Nehmen Sie Sahara in Ihre Freundesliste auf
Shi_Na_E
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Zitat:
wurde im Zeichen der Schlange verehrt,der Schlangenstein war sein Heiligtum


Das würde mich näher interessieren. Kannst Du mir dazu noch etwas sagen?
14.02.2010 02:43 Shi_Na_E ist offline E-Mail an Shi_Na_E senden Beiträge von Shi_Na_E suchen Nehmen Sie Shi_Na_E in Ihre Freundesliste auf
Bob Bob ist männlich
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Die ältesten Darstellungen, die Klaus Schmidt u.a. in Göbekli Tepe fand, stellen die Schlange als altes göttliches Symbol dar - mit 13.000 Jahre alt, viel älter als bisher angenommen.

Schlangengottheiten
Die Bibel spricht von mehreren Göttern
Felszeichnungen - Petroglyphen

Grüße von Bob
14.02.2010 05:43 Bob ist online E-Mail an Bob senden Beiträge von Bob suchen Nehmen Sie Bob in Ihre Freundesliste auf
Shi_Na_E
Neuling


Beiträge: 8

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Danke :)

Viele alte Kulturen verehren die Schlange.
Bei den Aborignes ist die "Regenbogenschlange" der Schöpfer der Welt.

Wie ulkig - im letzten Link - die Felszeichnung in Utah erinnert an Darstellungen von Aliens. ;)

Das hier ist auch noch interessant:

Zitat:
Der Schlangenkult im Alten Ägypten In fast allen Kulturen der Welt kommt Schlangen eine besondere, allerdings oft zwiespältige Bedeutung zu: Die Griechen etwa verehrten die Schlange als Symbol für Fruchtbarkeit und Kraft; im römischen reich hielt man Schlangen in besonderen Räumen und ließ sie von Priestern versorgen. Die christliche Mythologie des Alten Testaments dagegen nennt eine Schlange als Auslöser des Sündenfalls. Auch im Alten Ägypten spielte der Schlangenkult eine wesentliche Rolle: Als Symbol der Macht über Leben und Tod wurde besonders die ägyptische Kobra (Naja haje) betrachtet. In mythischen Vorstellungen nannte man sie das "Auge des Sonnengottes" und glaubte, sie schlängele sich feuerspeiend an dessen Stirn empor. Deshalb trugen auch die Pharaonen als Attribut ihrer göttlichen Macht eine Schlange als Kopfschmuck vor der Stirn. Dem Volk galt die Kobra als heiliges Tier, das zugleich Jenseitsverheißung und Lebensbedrohung symbolisierte. Man verehrte Schlangen als Götter (wie z.B. in Unterägypten in Form der Schlangengöttin und Schutzpatronin Uto) oder als Wächterinnen der Unterwelt. Der Totengott Emeuet trug als Attribut einen Schlangenstab. Eine Verbindung mit dem Jenseits unterstellte man den giftigen Reptilien ohnehin, da man ihre Häutungen als Wiedergeburten verstand, häufig finden sich Schlangendarstellungen vor allem in der Grabkunst Altägyptens. Gefürchtet war jedoch die alltägliche Gefahr des tödlichen Schlangenbisses. In magischen Beschwörungen heißt es: "Möge dein Gift, oh Schlange, nicht in meine Glieder dringen!"


Quelle:
http://www.vampyrbibliothek.de/aegypten/goetter.htm


----

Was mich aber besonders interessieren würde ist dieses hier:

Zitat:
JHVH wurde im Zeichen der Schlange verehrt,der Schlangenstein war sein Heiligtum


JHVH = Jahwe?
Im Zeichen der Schlange???

Danke und Gruß,
Shi_Na_E
14.02.2010 21:03 Shi_Na_E ist offline E-Mail an Shi_Na_E senden Beiträge von Shi_Na_E suchen Nehmen Sie Shi_Na_E in Ihre Freundesliste auf
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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Konkordat gekündigt werden sollte!                                         Zitat:   Kadosch   /   www.religionskritik.com
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