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Arbeitsstellen für Absolventen von Bibelschulen |
Bob
Boardleitung
      

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29.06.2010 22:17 |
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emporda
Zyniker

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| RE: Arbeitsstellen für Absolventen von Bibelschulen |
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Wir erleben hier das Entstehen einer Parallelwelt, wobei die religiöse Seite nichts leistet und nichts weiß. Es ist eine Schmarotzerwelt, die sich am Fleiß der anderen dick und fett fressen.
Auf der einen Seite die Wissens- und Leistungsgesellschaft, auf der anderen Seite die religiös Unbelehrbaren, die im Bereich Wissen und Leistung mangels Fähigkeiten und Begabung nicht mithalten können. Also verlegt man sich aufs Glauben, das kann seit vielen Tausend Jahren jeder Analphabet
Studenten ausgestattet mit christlichem Aberglauben versagen an den Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford und Princeton. Absolventen religiöser Universitäten werden nicht eingestellt oder schnell wieder wegen Unfähigkeit entlassen, die Wissensgrundlagen frommer US-Schulen sind skandalös. Die Universität of California hat Absolventen wie die der Association-of-Christian-Schools-International nicht zugelassen, weil deren Wissen nicht die Vorrausetzungen für ein Studium erfüllen. Diese Einschätzung wird der Universität of California in einem Gerichtsverfahren als zulässig bestätigt.
Trotzdem sind selbst bei den Frommen die Wenigsten so saublöd, dass sie jeden Scheiß kritiklos glauben. Aber die Bezahlung in einem sicheren Job sind Argumente für die Mehrheit weiterhin auf "fromm" zu machen, zumal berulfiche Alternativen nahe NULL sind
Der Theologe Klaus-Peter Jörns unter Pfarrern in der BRD die wichtigsten Inhalte ihres Glaubens hinterfragt (publiziert 1996):
65% erkennen Jesus Christus das Gottesprädikat zu
33% halten die Heilige Schrift für heilig
43 % glauben an die Allmacht Gottes
13 % glauben an die biblisch-theologische Aussage der Erbsünde
33 % glauben an ein jüngstes Gericht und die Hölle
__________________ Wer sich auf die Bibel als das wahre Wort Gottes beruft, der hat in Wahrheit keine Ahnung
Dieser Beitrag wurde 8 mal editiert, zum letzten Mal von emporda: 22.07.2010 13:39.
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22.07.2010 03:46 |
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Bob
Boardleitung
      

Beiträge: 3.769
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Die Pfarrer glauben mehrheitlich also gar nicht an diesen ganzen Quatsch, aber schwurbeln trotzdem kräftig und gezielt weiter - des lieben Geldes wegen. Das könnte man dann als vorsätzliche Verdummung des Volkes bezeichnen. Sowas darf vom Staat eigentlich nicht gefördert werden. Sowas fällt ganz klar unter keine Gemeinnützigkeit und gehört geächtet.
Bob
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22.07.2010 06:45 |
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emporda
Zyniker

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| Zitat: |
Original von BOB
Die Pfarrer glauben mehrheitlich also gar nicht an diesen ganzen Quatsch, aber schwurbeln trotzdem kräftig und gezielt weiter - des lieben Geldes wegen. Das könnte man dann als vorsätzliche Verdummung des Volkes bezeichnen. Sowas darf vom Staat eigentlich nicht gefördert werden. Sowas fällt ganz klar unter keine Gemeinnützigkeit und gehört geächtet. Bob |
Ich bin gerade über einige Zahlen gestolpert.
Nach einer neuen Umfrage trifft folgendes zu
| Zitat: |
Die Amerikaner glauben zu >55 % an die biblische Schöpfung, für <35 % ist die Evolution wissenschaftlich fundiert mit 47% für deren Erklärung durch die Kreationisten. In Canada und den UK akzeptieren bereits 61% die Evolution als wahr mit nur 24% für die Erklärung der Kreationisten. Frauen, Republikaner und Ungebildete sind deutlich bigotter als Männer.
http://ncse.com/news/2010/07/polling-evo...ountries-005708 |
Nach diesen Zahlen ist der durchschnittliche Amerikaner wesentlich frommer und deutlich mehr bescheuert, als jeder beliebige (durchschnittliche) Pfarrer in Europa. Die nächste US-Rakete zu Mars wird von einem göttlichen Gebetsgenerator angetrieben. Dazu müssen mindestens 1 Millione Gläubige 24 Stunden am Tag intensiv beten und ihren gesamten Besitz der RKK überscheiben, nur so kann die Rakete fliegen.
Jetzt ist mir klar, was mich unbewußt als jungen Ingenieur im schicken Alter von >32 Jahren dazu bewogen hat, eine Beschäftigung im Konzern in Louisiana nicht zu akzeptieren und lieber in Brüssel zu bleiben. Außerdem war ich wohl zu aufmüpfig, hatte ein viel zu freches Mundwerk und haben gegenüber dem Vizepräzidenten des Riesenkonzerns (Fortunne 200) den "supertollen" Wein aus Californien beim Einladungsessen als "Sauerampfer" in Flaschen bezeichnet. Ich hatte schon damals den Eindruck, das konnte der Typ nicht gut ab.
So sitze ich also auf meiner Terrasse über dem sonnigen, strahlend blauem Mittelmeer von etwa 26°C, genieße einen tollen Rioja oder einen ARESTEL-Sekt (von LIDL) und sinniere was mir im Leben alles an US-Frikadellen entgangen ist. Da kann man schon trübsinnig werden. Sollte jemand zufällig vorbei kommen, so ist dies eine Einladung, mein wilder Hund wird ihn sicher nicht vom Pferd reißen
__________________ Wer sich auf die Bibel als das wahre Wort Gottes beruft, der hat in Wahrheit keine Ahnung
Dieser Beitrag wurde 15 mal editiert, zum letzten Mal von emporda: 22.07.2010 14:36.
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22.07.2010 13:43 |
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