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Zum Ende der Seite springen Das Äthiopische Buch Henoch
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Hypatia
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Die Zweite Bilderrede
Das messianische Gericht und seine Folgen


Dies ist die zweite Bilderrede über die, welche den Namen der Wohnung der Heiligen und den Namen des HERRN DER GEISTER leugnen. Sie werden in den Himmel nicht hinaufsteigen und auf die Erde nicht gelangen. So beschaffen wird das Schicksal der Sünder sein, die den Namen des HERRN DER GEISTER leugnen, die darum für den Tag des Leidens und der Trübsal aufbewahrt werden. An jenem Tage wird mein Auserwählter auf dem Throne der Herrlichkeit sitzen und unter ihren der Menschen Taten eine Auslese treffen und ihre Wohnungen werden zahllos sein. Ihr Geist wird in ihrem Inneren erstarken, wenn sie meinen Auserwählten und die sehen, die meinen herrlichen Namen angefleht haben. An jenem Tage werde ich in ihrer Mitte meinen Auserwählten wohnen lassen und ich werde den Himmel verwandeln und ihn einem ewigen Segen und Licht machen. Ich werde die Erde verwandeln, sie zu einem Segen machen und meine Auserwählten auf ihr wohnen lassen; aber die, welche Sünde und Missetat begehen, sollen sie nicht betreten. Denn ich habe meine Gerechten gesehen und sie mit Heil gesättigt und sie vor mich gestellt; aber für die Sünder steht bei mir das Gericht bevor, um sie von der Oberfläche der Erde zu vertilgen. Ich sah dort den, der ein betagtes Haupt hat, und sein Haupt war weiß wie Wolle; bei ihm war ein anderer, dessen Antlitz wie das Aussehen eines Menschen war, und sein Antlitz war voll Anmut gleichwie eines von den heiligen Engeln.

Ich fragte den Engel, der mit mir ging und mir alle Geheimnisse zeigte, über jenen Menschensohn, wer er sei, woher er stamme, und weshalb er mit dem betagten Haupte gehe? Er antwortete mir und sagte zu mir: Dies ist der Menschensohn, der die Gerechtigkeit hat, bei dem die Gerechtigkeit wohnt, und der alle Schätze dessen, was verborgen ist, offenbart; denn der HERR DER GEISTER hat ihn auserwählt, und sein Los hat vor dem HERRN DER GEISTER alles durch Rechtschaffenheit in Ewigkeit übertroffen. Dieser Menschensohn, den du gesehen hast, wird die Könige und die Mächtigen von ihren Lagern und die Starken von ihren Thronen sich erheben machen; er wird die Zügel der Starken lösen und die Zähne der Sünder zermalmen. Er wird die Könige von ihren Thronen und aus ihren Königreichen verstoßen, weil sie ihn nicht erheben, noch preisen, oder dankbar anerkennen, woher ihnen das Königtum verliehen worden ist. Er wird das Angesicht der Starken verstoßen, und Schamröte wird sie erfüllen. Finsternis wird ihre Wohnung und Gewürm ihre Lagerstätte sein; sie dürfen nicht hoffen, daß sie sich von ihren Lagerstätten erheben werden, weil sie den Namen des HERRN DER GEISTER nicht erheben.

Dies sind jene, die die Sterne des Himmels richten und ihre Hände gegen den Höchsten erheben, die Erde niedertreten und auf ihr wohnen, alle, deren Taten Ungerechtigkeit offenbaren; und alle, deren Taten Ungerechtigkeit ist, deren Macht sich auf ihren Reichtum stützt, und deren Glaube sich Götzen zuwendet, die sie mit ihren Händen verfertigt haben, während sie den Namen des HERRN DER GEISTER verleugnet haben. Sie werden aus den Häusern seiner Versammlungen und der Gläubigen vertrieben werden, die da aufbewahrt sind bei dem Namen des HERRN DER GEISTER.


In jenen Tagen wird das Gebet der Gerechten und das Blut des Gerechten vor den HERRN DER GEISTER aufsteigen. In diesen Tagen werden die Heiligen, die oben in den Himmeln wohnen, einstimmig Fürbitten, beten, loben, danken und preisen den Namen des HERRN DER GEISTER wegen des Blutes der Gerechten und wegen des Gebets der Gerechten, daß es vor dem HERRN DER GEISTER nicht vergeblich sein möge, daß das Gericht für sie vollzogen, und der Verzug desselben für sie nicht ewig dauere. In jenen Tagen sah ich, wie sich der Betagte auf den Thron seiner Herrlichkeit setzte, und die Bücher der Lebendigen vor ihm aufgeschlagen wurden, und sein ganzes Heer, das oben in den Himmeln und um ihn herum ist, vor ihm stand. Die Herzen der Heiligen waren von Freude erfüllt, weil die Zahl der Gerechtigkeit nahe, das Gebet der Gerechten erhört, und das Blut des Gerechten vor dem HERRN DER GEISTER gerächt war.
25.02.2008 20:53 Hypatia ist offline Beiträge von Hypatia suchen Nehmen Sie Hypatia in Ihre Freundesliste auf
Hypatia
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Der messianische Richter

An jenem Orte sah ich einen Brunnen der Gerechtigkeit, der unerschöpflich war. Rings umgaben ihn viele Brunnen der Weisheit; alle Durstigen tranken daraus und wurden voll von Weisheit, und sie hatten ihre Wohnungen bei den Gerechten, Heiligen und Auserwählten. Zu jener Stunde wurde jener Menschensohn bei dem HERRN DER GEISTER und sein Name vor dem Betagten genannt. Bevor die Sonne und die Tierkreis-Zeichen geschaffen, und bevor die Sterne des Himmels gemacht wurden, wurde sein Name vor dem HERRN DER GEISTER genannt. Er wird ein Stab für die Gerechten und Heiligen sein, damit sie sich auf ihn stürzen und nicht fallen; er wird das Licht der Völker und die Hoffnung derer sein, die in ihrem Herzen betrübt sind.

Alle, die auf dem Festlande wohnen, werden vor ihm niederfallen und anbeten und preisen, loben und lobsingen dem Namen des HERRN DER GEISTER. Zu diesem Zweck war er auserwählt und verborgen vor ihm GOTT, bevor die Welt geschaffen wurde, und er wird in Ewigkeit vor ihm sein. Die Weisheit des HERRN DER GEISTER hat ihn den Heiligen und Gerechten offenbart; denn er bewahrt das Los der Gerechten, weil sie diese Welt der Ungerechtigkeit gehaßt und verachtet und alle ihre Taten und Wege im Namen des HERRN DER GEISTER gehaßt haben; denn in seinem Namen werden sie gerettet, und er ist der Rächer ihres Lebens. In jenen Tagen werden die Könige der Erde und die Starken, die das Festland besitzen, wegen der Taten ihrer Hände niedergeschlagenen Antlitzes sein; denn am Tage ihrer Angst und Not werden sie ihre Seele nicht retten. Ich werde sie in die Hände meiner Auserwählten übergeben; wie Stroh im Feuer und wie Blei im Wasser, so werden sie vor dem Angesichte der Gerechten brennen und vor dem Angesicht der Heiligen untersinken, so daß keine Spur von ihnen gefunden werden wird. Am Tage ihrer Not wird Ruhe auf Erden werden; sie werden vor ihm niederfallen und nicht mehr aufstehen. Niemand wird da sein, der sie in seine Hände nähme und aufrichtete, weil sie den HERRN DER GEISTER und seinen Gesalbten verleugnet haben. Der Name des HERRN DER GEISTER sei gepriesen!

Denn Weisheit ist wie Wasser ausgegossen, und Herrlichkeit hört nimmer vor ihm auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Denn er ist mächtig über alle Geheimnisse der Gerechtigkeit, und Ungerechtigkeit wird wie ein Schatten vergehen und keine Dauer haben. Denn der Auserwählte steht vor dem HERRN DER GEISTER, und seine Herrlichkeit ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und seine Macht von Geschlecht zu Geschlecht. In ihm wohnt der Geist der Weisheit und der Geist dessen, der Einsicht gibt, und der Geist der Lehre und Kraft und der Geist derer, die in Gerechtigkeit entschlafen sind. Er wird die verborgenen Dinge richten und Niemand wird eine nichtige Rede vor ihm führen können; denn auserwählt ist er vor dem HERRN DER GEISTER nach seinem Wohlgefallen. In jenen Tagen wird eine Umwandlung für die Heiligen und Auserwählten stattfinden; das Tageslicht wird über ihnen wohnen, und Herrlichkeit und Ehre werden sich den Heiligen zukehren.

Am Tage der Not wird sich das Unheil über den Sündern versammeln, und die Gerechten werden siegreich sein im Namen des HERRN DER GEISTER, und er wird es die anderen sehen lassen, damit sie Buße tun und von dem Tun ihrer Hände ablassen. Sie werden keine Ehre vor dem HERRN DER GEISTER erlangen, jedoch durch seinen Namen gerettet werden. Und der HERR DER GEISTER wird sich ihrer erbarmen, denn seine Barmherzigkeit ist groß. Er ist gerecht in seinem Gericht, und vor seiner Herrlichkeit und in seinem Gerichte wird keine Ungerechtigkeit Bestand haben: Wer aber keine Buße vor ihm tut, der wird untergehen. Von nun an aber will ich mich ihrer nicht mehr erbarmen, spricht der HERR DER GEISTER.
25.02.2008 20:54 Hypatia ist offline Beiträge von Hypatia suchen Nehmen Sie Hypatia in Ihre Freundesliste auf
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Die Totenauferstehung

In jenen Tagen wird die Erde die, welche in ihr angesammelt sind, zurückgeben und auch der Scheol wird wiedergeben, was er empfangen hat und die Hölle wird, was sie schuldet, herausgeben. Er wird die Gerechten und Heiligen unter ihnen auswählen, denn der Tag ihrer Erlösung ist nahe. Der Auserwählte wird in jenen Tagen auf meinem Throne sitzen und alle Geheimnisse der Weisheit werden aus den Gedanken seines Mundes hervorkommen, denn der HERR DER GEISTER hat es ihm verliehen und hat ihn verherrlicht. In jenen Tagen werden die Berge wie Widder springen und die Hügel wie Lämmer hüpfen, die mit Milch gesättigt sind. Alle werden Engel im Himmel werden. Ihr Antlitz wird vor Freude leuchten, weil in jenen Tagen der Auserwählte sich erhoben hat, die Erde wird sich freuen, die Gerechten werden auf ihr wohnen und die Auserwählten werden auf ihr gehen und wandeln.

Nach jenen Tagen, an jenem Orte, wo ich alle Gesichte über das Verborgene gesehen hatte - ich war nämlich durch einen Wirbelwind entrückt und nach Westen geführt worden -, dort sahen meine Augen alle die verborgenen Dinge des Himmels, die da geschehen sollen auf der Erde: eisernene Berge, einen von Kupfer, einen von Silber, einen von Gold, einen von weichem Metall und einen von Blei. Da fragte ich den Engel, der mit mir ging, indem ich sagte: Was sind das für Dinge, die ich im Verborgenen gesehen habe? Er sprach zu mir: Alles dies, was du gesehen hast, dient dem Erweis der Herrschaft seines Gesalbten, damit er mächtig und stark auf Erden sei. Jener Engel des Friedens antwortete mir, indem er sprach: Warte ein wenig, und alles Verborgene, was der HERR DER GEISTER gepflanzt hat, wird dir geoffenbart werden.

Jene Berge, die deine Augen gesehen haben: der Berg von Eisen, der von Kupfer, der von Silber, der von Gold, der von weichem Metall und der von Blei, sie alle werden vor dem Auserwählten wie Wachs vor dem Feuer sein und wie Wasser, das von oben her über jene Berge herabfließt; sie werden schwach vor seinen Füßen sein. In jenen Tagen wird keiner sich retten, weder mit Gold noch mit Silber, noch wird einer entfliehen können. Es wird kein Eisen für den Krieg geben noch einen Kleiderstoff zur Anfertigung für einen Brustpanzer. Erz wird nichts nütze sein, noch Zinn etwas frommen oder geschätzt sein, und Blei wird nicht begehrt werden. Alle diese Dinge werden vernichtet und von der Oberfläche der Erde vertilgt werden, wenn der Auserwählte vor dem Angesichte des HERRN DER GEISTER erscheint. Dort schauten meine Augen ein tiefes Tal mit offenem Schlund, und alle, welche auf dem Festlande, dem Meer und den Inseln wohnen, werden ihm Gaben, Geschenke und Huldigungszeichen herbeibringen, aber jenes Tal wird davon nicht voll werden.

Sie begehen Verbrechen mit ihren Händen und allen Erwerb der Gerechten verschlingen die Sünder verbrecherischerweise, und so werden die Sünder vor dem Angesicht des HERRN DER GEISTER umkommen und von der Oberfläche seiner Erde beständig in alle Ewigkeit fortgejagt werden? Denn ich habe gesehen, wie die Plageengel sich dort aufhielten und allerlei Marter-Werkzeug dem Satan zurechtmachten. Da fragte ich den Engel des Friedens, der mit mir ging: Für wen bereiten sie jene Marter-Werkzeuge? Er sagte zu mir: Jene sind für die Könige und die Mächtigen der Erde, daß sie damit vernichtet werden. Danach wird der Gerechte und Auserwählte das Haus seiner Versammlung erscheinen lassen; von nun an wird sie nicht mehr gehindert werden im Namen des HERRN DER GEISTER. Diese Berge aber werden nicht so feststehen wie die Erde vor seiner Gerechtigkeit, und die Hügel werden eine Wasserquelle sein, und die Gerechten werden vor der Bedrückung der Sünder Ruhe haben.

Ich blickte auf und wandte mich einem anderen Teile der Erde zu; dort sah ich ein tiefes Tal mit loderndem Feuer. Sie brachten die Könige und Mächtigen und warfen sie in dieses tiefe Tal. Dort sahen meine Auge, wie sie als Marter-Werkzeuge für sie eiserne Ketten von unermeßlichem Gewicht machten. Ich fragte den Engel des Friedens, der mit mir ging, indem ich sagte: Für wen werden diese Marter-Werkzeuge bereitet? Er sagte zu mir: Diese werden für die Scharen des Asasel zubereitet, um sie zu ergreifen und in den Abgrund der vollkommenen Verdammnis zu werfen; mit rauhen Steinen werden sie ihre Kinnbacken bedecken, so wie der HERR DER GEISTER befohlen hat. Michael, Gabriel, Raphael und Phanuel werden sie an jenem Tage packen und an jenem Tag in den brennenden Feuerofen werfen, damit der HERR DER GEISTER Rache nähme für ihre Ungerechtigkeit, dafür, daß sie dem Satan untertan wurden und die Erdenbewohner verführten.
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Die Sintflut

In jenen Tagen wird das Strafgericht des HERRN DER GEISTER anheben und alle Behälter der Wasser, welche oberhalb des Himmels sind, außerdem die Brunnen, die sich unterhalb der Himmel und unterhalb der Erde befinden, werden geöffnet werden. Alle Wasser werden sich mit den Wassern oberhalb der Himmel mischen; das Wasser oberhalb der Himmel aber ist das männliche, und das unterirdische Wasser ist das weibliche. Alle Bewohner des Festlandes und unter den Enden des Himmels werden vernichtet werden. Dadurch werden sie ihr Unrecht erkennen, daß sie auf Erden verübt haben, und durch dasselbe zu Grunde gehen. Danach empfand der Betagte Reue und sagte: Vergeblich habe ich alle Bewohner des Festlandes verdorben.

Da schwor er bei seinem großen Namen: Von nun an will ich nicht mehr also allen Bewohnern des Festlandes tun, und ich will ein Zeichen an die Himmel setzen; es soll zwischen mir und ihnen ein Unterpfand der Treue bis in Ewigkeit sein, so lange als der Himmel über der Erde ruht. Dann geschieht es auf meinen Befehl, wenn ich wünsche, daß sie durch die Hand der Engel gepackt werden am Tage der Trübsal und des Leidens, infolge dieses meines Zorn und Strafgerichts, so wird mein Zorn und Strafgericht über ihnen bleiben, spricht GOTT, der HERR DER GEISTER. Ihr Könige und Mächtigen, die ihr auf dem Festlande wohnen werdet, ihr sollt meinen Auserwählten sehen, wenn er auf dem Throne meiner Herrlichkeit sitzen und den Asasel, seine ganze Genossenschaft und alle seine Scharen im Namen des HERRN DER GEISTER richten wird.
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Der Ansturm der Heiden gegen Jerusalem

Ich sah dort Scharen von Strafengeln einhergehen und Peitschen und Ketten von Eisen und Erz halten. Ich fragte den Engel des Friedens, der mit mir ging, indem ich sagte: Zu wem gehen diese, die da Peitschen tragen? Er sagte zu mir: Ein jeder geht zu seinen Auserwählten und Geliebten, damit sie in den tiefsten Abgrund des Tals geworfen werden. Dann wird sich jenes Tal von ihren Auserwählten und Geliebten füllen; der Tag ihres Lebens wird vollendet sein, und der Tag ihrer Verführung von nun an nicht mehr gezählt werden.


In jenen Tagen werden die Engel sich versammeln und sich nach Osten hin zu den Parthern und Medern wenden, um ihre Könige anzureizen, daß ein Geist der Unruhe über sie kommt, und sie von ihren Thronen aufzujagen, daß sie wie Löwen von ihren Lagern und wie hungrige Wölfe unter ihre Herde hervorbrechen. Sie werden heraufziehen und das Land seiner Auserwählten betreten, und das Land seiner Auserwählten wird vor ihnen wie eine Dreschtenne und ein festgetretener Pfad sein. Aber die Stadt meiner Gerechten wird ein Hindernis für ihre Rosse sein; sie werden untereinander das Morden beginnen, und ihre Rechte wird gegen sie selbst erstarken. Ein Mann wird nicht seinen Bruder, noch der Sohn seinen Vater oder seine Mutter kennen, bis ihre Leichen durch ihr Morden unzählbar geworden sind, und ihr Strafgericht wird nicht vergeblich sein. In jenen Tagen wird der Scheol ihren Rachen aufsperren. Der Scheol wird die Sünder vor dem Angesicht der Auserwählten verschlingen.
25.02.2008 20:55 Hypatia ist offline Beiträge von Hypatia suchen Nehmen Sie Hypatia in Ihre Freundesliste auf
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Die Heimkehr der jüdischen Diaspora

Danach sah ich wiederum eine Schar von Wagen, in denen Menschen fuhren, und sie kamen auf Windesflügeln von Osten und Westen zum Süden. Man hörte den Lärm ihrer Wagen, und als dieses Getümmel entstand, da bemerkten es die Heiligen vom Himmel her, und die Grundpfeiler der Erde wurden von ihrem Platze bewegt, und man hörte das Gelärm von einem Ende des Himmels zu dem anderen einen ganzen Tag hindurch. Sie werden alle niederfallen und den HERRN DER GEISTER anbeten. Dies ist das Ende der zweiten Bilderrede.
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Die dritte Bilderrede
Der Lohn


Da fing ich an, die dritte Bilderrede über die ausgewählten Gerechten zu reden.


Selig seid ihr Gerechten und Auserwählten, denn herrlich wird euer Los sein! Die Gerechten werden im Licht der Sonne und die Auserwählten im Licht des ewigen Lebens sein; ihre Lebenstage haben kein Ende, und die Tage der Heiligen sind unzählbar. Sie werden das Licht suchen und Gerechtigkeit bei dem HERRN DER GEISTER finden; die Gerechten werden im Namen des HERRN der Welt Frieden haben. Danach wird zu den Heiligen gesagt werden, daß sie im Himmel die Geheimnisse der Gerechtigkeit, das Los des Glaubens, suchen sollen; denn es ist wie Sonnenschein auf dem Festlande hell geworden, und die Finsternis ist gewichen. Unaufhörlich wird das Licht sein, und unzählbar werden die Tage sein, in die sie kommen, denn die frühere Finsternis wird vernichtet, und das Licht wird vor dem HERRN DER GEISTER kräftig sein, und das Licht der Rechtschaffenheit wird für immer vor dem HERRN DER GEISTER kräftig leuchten.
25.02.2008 20:57 Hypatia ist offline Beiträge von Hypatia suchen Nehmen Sie Hypatia in Ihre Freundesliste auf
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Die Wirkungsweise von Blitz und Donner

In jenen Tagen sahen meine Augen die Geheimnisse der Blitze und der Lichter und ihr Gesetz. Sie blitzten zum Segen oder zum Fluch, wie der HERR DER GEISTER will. Dort sah ich die Geheimnisse des Donners und wie, wenn er oben im Himmel ertönt, der Schall davon unten gehört wird. Sie ließen mich die Wohnstätten des Festlandes sehen und den Schall des Donners, wie er zum Heil und Segen oder zum Fluche vor dem HERRN DER GEISTER dient. Danach wurden mir alle Geheimnisse der Lichter und Blitze gezeigt, wie sie zum Segen blitzen und zur Sättigung der Erde.
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Das Sintflutgericht

Im Jahre fünfhundert, im siebten Monat, am vierzehnten des Monats im Leben Noahs. In jener Bilderrede sah ich, wie der Himmel der Himmel gewaltig erbebte, und das Heer des Höchsten, die Engel, tausendmal Tausende und zehntausendmal Zehntausende in große Aufregung kamen. Der Betagte saß auf dem Throne seiner Herrlichkeit, während die Engel und die Gerechten um ihn herumstanden. Da erfaßte mich ein gewaltiges Zittern. Furcht ergriff mich; meine Hüfte krümmte und löste sich, mein ganzes Ich schmolz dahin, und ich fiel auf mein Angesicht. Da sandte Michael einen anderen Engel von den Heiligen und er richtete mich auf. Als er mich aufgerichtet hatte, kehrte mein Geist zurück; denn ich war nicht imstande gewesen, den Anblick jenes Engel-Heeres, die Erschütterung und das Erbeben des Himmels auszuhalten.

Da sagte Michael zu mir: Was für ein Anblick hat dich so verwirrt? Bis heute dauerte der Tag seiner Barmherzigkeit, und war er barmherzig und langmütig gegen die Bewohner des Festlandes. Aber wenn der Tag der Gewalt, der Strafe und des Gerichts kommt, den der HERR DER GEISTER denen bereitet hat, die das Gesetz der Gerechtigkeit beugen, das gerechte Gericht leugnen und seinen Namen mißbrauchen, so ist jener Tag zubereitet für die Auserwählten, aber für die Sünder als ein Tag der Heimsuchung. An jenem Tage werden zwei Ungeheuer verteilt werden: ein weibliches, Namens Leviathan, um in der Tiefe des Meeres über den Quellen der Wasser zu wohnen; das männliche aber heißt Behemoth, das mit seiner Brust eine unübersehbare Wüste, Namens Dendain, einnimmt, im Osten des Gartens, wo die Auserwählten und Gerechten wohnen, wohin mein Großvater aufgenommen wurde, der siebente von Adam her, dem ersten Menschen, den der HERR DER GEISTER geschaffen hatte. Ich bat jenen anderen Engel, mir die Macht jener Ungeheuer zu zeigen, wie sie an einem Tage geschieden, das eine in die Tiefe des Meeres und das andere auf das öde Festland versetzt wurden.

Er sprach zu mir: Du Menschensohn willst hier wissen, was verborgen ist. Da sprach zu mir der andere Engel, der mit mir ging und mir zeigte, was verborgen ist, das Erste und das Letzte, im Himmel, in der Höhe, unter der Erde, in der Tiefe, an den Enden des Himmels, auf dem Grunde des Himmels und in den Behältern der Winde; und wie Geister verteilt sind, wie man wägt und berechnet die Quellen und die Winde, ein jedes nach der Kraft des Geistes, die Kraft des Mondlichts, und wie es eine Kraft der Gerechtigkeit ist, und die Abteilungen der Sterne nach ihren Namen und alle Abteilungen, die gemacht werden, und die Donnerschläge nach ihren Orten, wohin sie fallen, und alle Abteilungen, die unter den Blitzen gemacht werden, damit es blitze, und ihre Scharen, damit sie sogleich gehorchen. Denn der Donner hat feste Regeln für die Dauer des Schalls, die ihm bestimmt ist.

Donner und Blitz sind niemals getrennt; durch den Geist getrieben fahren beide hin und trennen sich nicht. Denn wenn der Blitz blitzt, läßt der Donner seine Stimme erschallen; während des Schlags macht der Geist seine Anordnungen und teilt die Zeit in gleiche Teile unter ihnen. Denn der Vorrat ihrer Schläge ist so zahlreich wie der Sand, und ein jeder von ihnen wird bei seinem Schlage mit einem Zügel gehalten, und sie werden durch die Kraft des Geistes umgewendet und ebenso fortgestoßen, je nach der Menge der Erdgebiete. Der Geist des Meeres ist männlich und stark; gemäß der Macht seiner Stärke zieht er es mit einem Zaum zurück, und ebenso wird es fortgestoßen und unter alle Berge der Erde zerstreut. Der Geist des Reifs ist ein besonderer Engel, und der Geist des Hagels ist ein guter Engel. Den Geist des Schnees hat er wegen seiner Stärke entlassen, und der Schnee besitzt einen besonderen Geist; was daraus hervorgeht, ist wie Rauch und heißt Frost. Der Geist des Nebels ist nicht mit ihnen, Schnee, Reif und Frost in ihren Behältern vereint, sondern hat einen besonderen Behälter. Denn er tritt auf am frühen Morgen, bei Licht und Finsternis, im Winter und Sommer; sein Behälter ist das Licht, und der Geist ist sein Engel. Der Geist des Taus hat den Enden des Himmels seine Wohnung, die mit den Behältern des Regens zusammenhängt.

Er tritt im Winter und Sommer auf, und seine Wolken und die des Nebels stehen im Zusammenhang; einer gibt dem anderen Kraft. Wenn sich der Geist des Regens aus seinem Behälter herausbewegt, kommen die Engel und öffnen den Behälter und lassen ihn heraus, ebenso wenn er über das Festland hin zerstreut wird und so oft er sich mit dem Wasser auf der Erde verbindet. Denn die Wasser sind für die Erdenbewohner da; denn der Höchste, der im Himmel ist, hat sie zur Ernährung für das Festland bestimmt. Deshalb ist für den Regen ein Maß vorhanden, und die Engel nehmen es in Empfang. Alle diese Dinge sah ich bis zu dem Garten der Gerechten.

Da sprach der Engel des Friedens, der bei mir war, zu mir: Diese zwei Ungeheuer sind gemäß der Größe GOTTES dazu da, verspeist zu werden, damit das Strafgericht GOTTES nicht umsonst sei, und Söhne werden mit ihren Müttern UND Kinder mit ihren Vätern getötet werden. Wenn das Strafgericht des HERRN DER GEISTER über ihnen ruhen wird, wird es ruhen, damit das Strafgericht des HERRN DER GEISTER nicht vergeblich über jene kommen. Danach wird das Gericht nach seiner Barmherzigkeit und Geduld stattfinden. Ich sah, wie in jenen Tagen jenen Engeln lange Schnüre gegeben wurden, und sie nahmen sich Flügel, flogen und wandten sich nach Norden zu. Ich fragte den Engel, indem ich sagte: Warum haben jene lange Schnüre genommen und sind weggegangen? Er sprach zu mir: Sie sind weggegangen, um zu messen. Der Engel, der mit mir ging, sagte zu mir: Diese bringen für die Gerechten die Maße der Gerechten und die Schnüre der Gerechten, damit sie sich für immer und ewig auf den Namen des HERRN DER GEISTER stützen. Die Auserwählten werden anfangen, bei den Auserwählten zu wohnen, und dies sind die Maße, die dem Glauben gegeben werden und das Wort der Gerechtigkeit festigen. Diese Maße werden alle Geheimnisse in der Tiefe der Erde offenbaren und die, welche in der Wüste umgekommen sind, oder von den Fischen des Meeres und von den Tieren verschlungen wurden, damit sie wiederkehren und sich auf den Tag des Auserwählten stützen; denn keiner wird vor dem HERRN DER GEISTER umkommen und keiner wird umkommen können. Alle oben im Himmel befindlichen Kräfte erhielten einen Befehl und eine Stimme und ein Licht, dem Feuer gleich. Sie priesen jenen, den Messias einstimmig, erhoben und lobten ihn mit Weisheit und zeigten sich selbst weise in der Rede und im Geiste des Lebens. Der HERR DER GEISTER setzte den Auserwählten auf den Thron seiner Herrlichkeit, und er wird alle Werke der Heiligen oben in den Himmeln richten und mit der Waage ihre Taten wägen. Wenn er sein Angesicht erheben wird, um ihre verborgenen Wege nach dem Worte des Namens des HERRN DER GEISTER zu richten, dann werden alle mit einer Stimme reden, preisen, erheben und loben den Namen des HERRN DER GEISTER. Er wird rufen das ganze Heer der Himmel, alle Heiligen in der Höhe, das Heer GOTTES, die Cherubim, Seraphim und Ophanim, alle Engel der Gewalt, alle Engel der Herrschaften, die Auserwählten und die anderen Mächte, die auf dem Festlande und über dem Wasser sind. Und Sie werden an jenem Tage mit einer Stimme anheben, preisen, rühmen, loben und erheben im Geiste des Glaubens, der Weisheit, der Geduld, der Barmherzigkeit, des Rechts, des Friedens und der Güte, und alle werden mit einer Stimme sprechen: Preis ihm, und der Name des HERRN DER GEISTER werde bis in alle Ewigkeit gepriesen! Alle, die oben im Himmel nicht schlafen, werden ihn preisen, alle Heiligen, die im Himmel sind, werden ihn preisen, ebenso alle Auserwählten, die in dem Garten des Lebens wohnen, jeder Geist des Lichts, der imstande ist, zu preisen, zu rühmen, zu erheben und zu heiligen deinen gepriesenen Namen, und alles Fleisch, das über die Maßen deinen Namen preisen und rühmen wird in Ewigkeit. Denn groß ist die Barmherzigkeit des HERRN DER GEISTER, und er ist langmütig; alle seine Werke und allen Umfang seiner Werke hat er den Gerechten und Auserwählten geoffenbart im Namen des HERRN DER GEISTER.


Also befahl der HERR den Königen, den Mächtigen, den Hohen und denen, die die Erde bewohnen und sprach: Öffnet eure Augen und erhebt eure Hörner, wenn ihr imstande seid, den Auserwählten zu erkennen. Der HERR DER GEISTER setzte ihn auf den Thron seiner Herrlichkeit. Der Geist der Gerechtigkeit war über ihn ausgegossen; die Rede seines Mundes tötete alle Sünder, und alle Ungerechten wurden vor seinem Angesicht vernichtet. Alle Könige, Mächtige, Hohe und die, welche das Festland besitzen, werden sich an jenem Tage erheben, ihn sehen und erkennen, wie er auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzt, und gerecht wird vor ihm gerichtet, und kein Lügenwort vor ihm gesprochen. Auch da wird Schmerz über sie kommen, wie über ein Weib, das in Wehen ist, und dem das Gebären schwer wird, wenn sein Sohn in den Muttermund tritt, und das Schmerzen beim Gebären hat. Ein Teil von ihnen wird den anderen anflehen; sie werden erschrecken, ihren Blick senken, und Schmerz wird sie ergreifen, wenn sie jenen Mannessohn auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen sehen werden. Die Könige und die Mächtigen und alle, die die Erde besitzen, werden rühmen, preisen und erheben den, der über Alles herrscht, der verborgen war. Denn der Menschensohn war vorher verborgen, und der Höchste hat ihn vor seiner Macht aufbewahrt und ihn den Auserwählten offenbart. Die Gemeinde der Heiligen und Auserwählten wird gesät werden, und alle Auserwählten werden an jenem Tage vor ihm stehen. Alle Könige und Mächtige, Hohe und die, welche das Festland beherrschen, werden vor ihm auf ihr Angesicht fallen und anbeten, ihre Hoffnung auf jenen Menschensohn setzen, ihn anflehen und Barmherzigkeit von ihm erbitten. Jener HERR DER GEISTER wird sie nun drängen, daß sie sich schleunigst aus seinem Angesicht entfernen; ihre Angesichter werden von Scham erfüllt werden, und Finsternis wird man auf ihr Angesicht häufen. Die Strafengel werden sie in Empfang nehmen, um an ihnen Rache dafür zu nehmen, daß sie seine Kinder und Auserwählten mißhandelt haben. Sie werden für die Gerechten und seine Auserwählten ein Schauspiel abgeben; sie werden sich über sie freuen, weil der Zorn des HERRN DER GEISTER auf ihnen ruht, und sein SCHWERT sich an ihrem Blute berauscht hat. Die Gerechten und Auserwählten werden an jenem Tage gerettet werden und von nun an das Angesicht der Sünder und Ungerechten nicht mehr sehen. Der HERR DER GEISTER wird über ihnen wohnen, und sie werden mit jenem Menschensohn essen , sich niederlegen und erheben bis in alle Ewigkeit. Die Gerechten und Auserwählten werden sich von der Erde erheben und aufhören, ihren Blick zu senken, und werden mit dem Kleide der Herrlichkeit angetan sein. Und dies soll euer Kleid sein, ein Kleid des Lebens bei dem HERRN DER GEISTER: eure Kleider werden nicht veralten und eure Herrlichkeit wird nicht vergehen vor dem HERRN DER GEISTER.

In jenen Tagen werden die Mächtigen und die Könige, die das Festland besitzen, seine Strafengel, denen sie überliefert sind, anflehen, daß man ihnen ein wenig Ruhe gewähre, damit sie niederfallen und anbeten vor dem HERRN DER GEISTER und ihre Sünden vor ihm bekennen. Sie werden preisen und loben den HERRN DER GEISTER und sprechen: Gepriesen sei er, der HERR DER GEISTER, der HERR der Könige, der HERR der Mächtigen, der HERR der Herrscher, der HERR der Herrlichkeit und der HERR der Weisheit, vor dem jedes Geheimnis offenbar ist. Deine Macht ist von Geschlecht zu Geschlecht und deine Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit; tief und unzählig sind alle deine Geheimnisse, und deine Gerechtigkeit ist unberechenbar. Nun haben wir eingesehen, daß wir den HERRN der Könige und den Herrscher über alle Könige rühmen und preisen sollen. Auch werden sie sagen: Wer gönnt uns Ruhe, daß wir rühmen, danken und preisen und unseren Glauben vor seiner Herrlichkeit bekennen? Jetzt wünschen wir uns ein wenig Ruhe, aber erlangen sie nicht; wir werden vertrieben und erreichen sie nicht; das Licht ist vor uns verschwunden und Finsternis unsere Wohnstätte immerdar. Denn wir haben unseren Glauben vor ihm nicht bekannt, den Namen des HERRN DER GEISTER nicht gerühmt und den HERRN wegen all seines Tuns nicht gepriesen. Unser Vertrauen ruhte auf dem Zepter unseres Reichs und wir finden keinen Aufschub, daß wir unseren Glauben bekennen, daß unser HERR in allem seinem Tun, Richten und Rechten wahrhaftig ist, und seine Gerichte die Person nicht ansehen. Wir werden um unserer Werke willen vor seinem Angesicht vergehen, und alle unsere Sünden sind genau gezählt. Jetzt werden sie zu ihnen sagen: Unsere Seele ist von ungerechtem Mammon gesättigt, aber das hindert nicht, daß wir hinabfahren in die Flamme der höllischen Pein. Danach wird sich ihr Angesicht mit Finsternis und Scham vor jenem Menschensohn erfüllen; sie werden aus seinem Angesicht hinweggetrieben werden, und das SCHWERT wird unter ihnen vor seinem Angesicht hausen. Also sprach der HERR DER GEISTER: Dies ist das von dem HERRN DER GEISTER festgesetzte Gericht über die Mächtigen, die Könige, die Hohen und die, welche das Festland besitzen. Auch sah ich noch andere Gestalten an jenem Platz, im Verborgenen.

Ich hörte die Stimme des Engels, indem er sprach: Das sind die Engel, die vom Himmel auf die Erde herabgestiegen sind, das Verborgene den Menschenkindern offenbart und sie verführt haben, Sünde zu begehen.
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Das Flutgericht und die Errettung Noahs

In jenen Tagen sah Noah, wie sich die Erde senkte, und ihr Verderben nahe war. Da hob er seine Füße auf von dort, wanderte bis zu den Enden der Erde und schrie zu seinem Großvater Henoch. Dreimal sprach Noah mit trauriger Stimme: Höre mich, höre mich, höre mich! Er sagte zu ihm: Sage mir, was ist denn auf der Erde los, daß sie so müde und erschüttert ist? Daß ich nur nicht selbst mit ihr untergehe! Allsogleich fand ein großes Erdbeben statt; eine Stimme ließ sich vom Himmel her hören, und ich fiel auf mein Angesicht. Da kam mein Großvater Henoch, trat neben mich und sagte zu mir: Warum hast du so traurig und mit weinender Stimme zu mit geschrien?

Ein Befehl ist von dem Angesicht des HERRN über die ausgegangen, die das Festland bewohnen, daß dies ihr Ende sein soll, weil sie alle Geheimnisse der Engel und jede Gewalttat der Satane kennen, sowie alle verborgenen Kräfte und alle Kräfte derer, die Zaubereien treiben, und die Kraft der Beschwörungen und die Kraft derer, die für die ganze Erde Gußbilder gießen; endlich auch, wie das Silber aus dem Erdstaube gewonnen wird, und wie das weiche Metall auf der Erde entsteht. Denn Blei und Zinn wird nicht aus der Erde gewonnen wie das erste; eine Quelle ist es, die sie erzeugt, und ein Engel steht in ihr und jener Engel ist vorzüglich. Darauf faßte mich mein Großvater Henoch mit seiner Hand, richtete mich auf und sagte zu mir: Geh, denn ich habe den HERRN DER GEISTER wegen dieses Erdbebens befragt. Er sagte zu mir: Wegen ihrer Ungerechtigkeit ist das Gericht über sie die Sünder endgültig beschlossen, und ich zähle nicht mehr die Monate, die sie erforscht und wodurch sie erfahren haben, daß die Erde mit ihren Bewohnern untergehen werde. Für diese ist keine Umkehr in Ewigkeit möglich, weil sie die Engel, ihnen das Verborgene offenbarten, sondern sie werden gerichtet. Aber was dich betrifft, mein Sohn, so weiß der HERR DER GEISTER, daß du rein und erhaben über diesen Vorwurf in Bezug auf die verratenen Geheimnisse bist. Er hat deinen Namen unter den Heiligen ewige Dauer verliehen; er wird dich unter den Bewohnern des Festlandes bewahren; er hat deine Nachkommen in Gerechtigkeit zu Herrschern und zu großen Herrlichkeiten bestimmt, und aus deinem Samen wird eine Quelle von zahllosen Gerechten und Heiligen immerdar hervorbrechen.

Danach zeigte Henoch mir die Strafengel, die bereit sind, zu kommen und alle Kräfte des unterirdischen Wassers loszulassen, um Gericht und Verderben über alle zu bringen, die auf dem Festlande weilen und wohnen. Der HERR DER GEISTER gab den Engeln, die nun ausgingen, Befehl, ihre Hände nicht zu erheben, sondern abzuwarten; denn jene Engel waren über die Kräfte der Wasser gesetzt. Da ging ich weg aus dem Angesicht Henochs.

In jenen Tagen erging das Wort GOTTES an mich, und er sprach zu mir: Noah, siehe dein Verhalten ist vor mich gekommen, ein tadelloses Verhalten, ein Verhalten der Liebe und Rechtschaffenheit. Und nun werden die Engel ein hölzernes Gebäude zurecht machen, und wenn sie mit jener Arbeit fertig sind, werde ich meine Hand darauf legen und es bewahren. Ein Same des Lebens wird daraus hervorgehen; die Erde wird sich verwandeln, damit sie nicht menschenleer bleibe. Ich werde deinen Nachkommen vor mir ewige Dauer geben und ich habe nicht im Sinn, die bei dir Wohnenden über die Oberfläche der Erde zu zerstreuen; sondern deine Nachkommenschaft wird gesegnet sein und sich mehren über die Erde hin im Namen des HERRN.
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Die Bestrafung der gefallenen Engel, ein Exempel für die Könige und Mächtigen der späteren Zeit

Er wird jene Engel, die die Ungerechtigkeit gezeigt haben, in jenem brennenden Tal einschließen, das mir mein Großvater Henoch zuvor gezeigt hatte, im Westen bei den Bergen des Goldes und Silbers, des Eisens, weichen Metalls und Zinns. Ich sah jenes Tal, in dem ein großes Wogen und Schwellen der Gewässer stattfand. Als alles dieses geschah, erzeugte sich aus jenem feurigen flüssigen Metall und der Bewegung, wodurch sie die Gewässer bewegt wurden, an jenem Ort ein Schwefelgeruch und verband sich mit jenen Wassern; jenes Tal der Engel, die die Menschen verführten, brennt unterirdisch weiter. Durch die Täler desselben Landes kommen Feuerströme hervor, da, wo jene Engel gerichtet werden, die die Bewohner des Festlandes verführt haben. Jene Wasser aber werden in jenen Tagen den Königen, Mächtigen, Hohen und denen, die auf dem Festlande wohnen, zur Heilung des Leibes und zur Bestrafung des Geistes dienen, da ihr Geist voll Wollust ist, damit sie an ihrem Leibe gestraft werden. Denn sie haben den HERRN DER GEISTER verleugnet und obwohl sie täglich ihr Gericht sehen, glauben sie nicht an seinen GOTTES Namen. In demselben Verhältnis, als das Brennen ihres Leibes zunimmt, wird eine Veränderung des Geistes in ihnen vorgehen von Ewigkeit zu Ewigkeit; denn Niemand darf vor dem HERRN DER GEISTER ein eitles Wort sprechen. Denn das Gericht kommt über sie, weil sie an die Wollust ihres Fleische glauben und den Geist des HERRN verleugnen. Jene selben Wasser erfahren in jenen Tagen eine Veränderung.

Denn wenn jene Engel in jenen Wassern gestraft werden, ändert sich die Temperatur jener Wasserquellen, und wenn die Engel aufsteigen, wird jenes Wasser der Quellen sich ändern und abkühlen. Ich hörte Michael anheben und sagen: Dieses Gericht, womit die Engel gerichtet werden, ist ein Zeugnis für die Könige, die Mächtigen und die, welche das Festland besitzen. Denn diese Wasser des Gerichts dienen zur Heilung des Leibes der Könige und zur Lust ihres Körpers; aber sie wollen es nicht einsehen und glauben, daß sich jene Wasser verändern und zu einem ewig lodernden Feuer werden können.

Darauf gab mir mein Großvater Henoch in einem Buche die Zeichen aller Geheimnisse, sowie die Bilderreden, die ihm gegeben worden waren, und er stellte sie für mich in den Worten des Buchs der Bilderreden zusammen. An jenem Tag antwortete Michael dem Raphael, indem er sagte: Die Kraft des Geistes reißt mich fort und erregt mich; was aber die Härte des Gerichts wegen der verratenen Geheimnisse, des Gerichts über die Engel, betrifft - wer kann die Härte des Gerichts, das vollzogen wird und bleibt, ertragen, ohne davor zu vergehen? Abermals versetzte und sprach Michael zu Raphael: Wessen Herz würde nicht darüber erweichen, und wessen Nieren nicht beunruhigt werden vor diesem Worte des Gerichts, das über sie ergangen ist, über die, welche sie also hinausgeführt haben? Als er aber vor dem HERRN DER GEISTER stand, sprach Michael also zu Raphael: Ich werde nicht für sie eintreten unter dem Auge des HERRN; denn der HERR DER GEISTER ist über sie ergrimmt, weil sie tun, als ob sie dem HERRN gleich wären. Darum kommt das bisher verborgene Gericht über sie immerdar; denn weder Engel noch Mensch wird seinen Anteil davon erhalten, sondern sie allein werden ihr Gericht von Ewigkeit zu Ewigkeit erhalten.

Nach diesem Gericht werden sie ihnen Schrecken und Angst einjagen, weil sie diese Geheimnisse den Bewohnern des Festlandes gezeigt haben.
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Der Fall der Engel und die Geheimnisse, die sie den Menschen verrieten


Siehe da die Namen jener Engel: und dies sind ihre Namen: Der erste von ihnen Semjaja, der zweite Arestigifa, der dritte Armen, der vierte Kakabael, der fünfte Turel, der sechste Rumjal, der siebte Danel, der achte Ruqael, der neunte Baraqel, der zehnte Asasel, der elfte Armers, der zwölfte Batarjal, der dreizehnte Basasael, der vierzehnte Ananel, der fünfzehnte Turjal, der sechzehnte Simapisiel, der siebzehnte Jetarel, der achtzehnte Tumael, der neunzehnte Tarel, der zwanzigste Rumael, der einunzwanzigste Iseseel. Dies sind die Häupter der Engel und die Namen ihrer Anführer über hundert, fünfzig und zehn. Der Name des ersten ist Jequn; das ist der, welcher alle Kinder der Engel verführte, sie auf das Festland herabbrachte und durch die Menschentöchter verführte.

Der zweite heißt Asbeel; dieser erteilte den Kindern der Engel böse Ratschläge, daß sie ihre Leiber durch die Menschentöchter verdarben. Der dritte heißt Gadreel; das ist der, der den Menschenkindern allerhand todbringende Schläge zeigte. Auch verführte er die Eva und zeigte den Menschenkindern die Mordinstrumente, den Panzer, den Schild, das Schlachtschwert und überhaupt alle Mordinstrumente. Von seiner Hand haben sich die Waffen zu den Bewohnern des Festlandes ausgebreitet von jener Stunde an bis in Ewigkeit. Der vierte heißt Penemue; dieser hat den Menschenkindern das Unterscheiden von Bitter und Süß gezeigt und ihnen alle Geheimnisse ihrer Weisheit kundgetan. Er hat die Menschen das Schreiben mit Tinte und auf Papier gelehrt, und dadurch haben sich viele seit Ewigkeit bis in Ewigkeit und bis auf diesen Tag versündigt. Denn dazu sind die Menschen nicht geschaffen worden, daß sie in dieser Weise durch Griffel und Tinte ihre Treue bekräftigen. Denn die Menschen sind nicht anders als die Engel geschaffen worden, damit sie gerecht und rein bleiben, und der alles vernichtende Tod hätte sie nicht berührt, aber durch dieses ihr Wissen gehen sie zu Grunde und durch diese Kraft verzehrt er der Tod mich. Der fünfte heißt Kasdeja; dieser hat die Menschenkinder allerlei böse Schläge der Geister und Dämonen gelehrt, die Schläge des Embryo im Mutterleib, damit er abgehe, die Schläge der Seele, den Schlangenbiß, die Schläge, die durch die Mittagshitze entstehen, den Sohn der Schlange, der Tabat heißt.

Dies ist die Zahl des Kesbeel, der den Heiligen den Hauptschwur zeigte, als er hoch oben in Herrlichkeit wohnte, und er heißt Beqa. Dieser, Kesbeel, sagte zu Michael, daß er ihnen den verborgenen Namen zeigen möchte, damit sie jenen verborgenen Namen sehen und ihn bei Eid erwähnen könnten, so daß die, welche den Menschenkindern alles Verborgene zeigten, vor diesem Namen und Eide zurückbeben. Dies ist die Kraft dieses Eid, denn er ist stark und kräftig; GOTT legte diesen Eid Aqae in die Hand Michaels nieder. Dies sind die Geheimnisse dieses Eids: Durch seinen Eid wurde der Himmel befestigt und aufgehängt, bevor die Welt geschaffen wurde und bis in Ewigkeit. Durch ihn wurde die Erde über dem Wasser gegründet, und kommen aus den verborgenen Gegenden der Berge schöne Wasser von der Schöpfung der Welt an und bis in Ewigkeit. Durch jenen Eid wurde das Meer geschaffen, und er legt ihm als Grund für die Zeit seiner Wut den Sand; es darf nicht darüber hinausgehen seit der Schöpfung der Welt und bis in Ewigkeit. Durch jenen Eid sind die Abgründe befestigt und stehen unbeweglich an ihrem Ort von Ewigkeit und bis in Ewigkeit. Durch jenen Eid vollenden Sonne und Mond ihren Lauf und gehen nicht über die ihnen vorgeschriebene Bahn hinaus von Ewigkeit bis in Ewigkeit. Durch jenen Eid vollenden die Sterne ihren Lauf; er ruft sie bei Namen, und sie antworten ihm von Ewigkeit zu Ewigkeit; ebenso die Geister des Wasser, der Winde und aller Lüfte und Wege aller Verbindungen der Geister. In ihm werden die Stimme des Donners und das Licht des Blitzes bewahrt; in ihm werden die Behälter des Hagels und Reifs, die Behälter des Nebels und die Behälter des Regens und Taus bewahrt. Alle Dinge bekennen ihren Glauben und danken vor dem HERRN DER GEISTER und loben mit aller ihrer Kraft. Ihre Speise besteht aus lauten Danken; sie danken, loben und erheben den Namen des HERRN DER GEISTER von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dieser Eid ist mächtig über sie; sie werden durch ihn bewahrt. Auch ihre Wege werden bewahrt, und ihr Lauf wird nicht verdorben.

Große Freude herrschte unter ihnen, und sie segneten, lobten, priesen und erhoben, weil ihnen der Name jenes Menschensohnes geoffenbart wurde. Er der Menschensohn setzte sich auf den Thron seiner Herrlichkeit, und die Summe des Gerichts wurde ihm, dem Menschensohn, übergeben, und er läßt die Sünder und die, welche die Welt verführt haben, von der Oberfläche der Erde verschwinden und vertilgt werden. Mit Ketten werden sie gebunden und an dem Sammelort ihrer Vernichtung eingeschlossen; alle ihre Werke verschwinden von der Erdoberfläche. Von jetzt an aber wird nichts Verderbliches mehr da sein. Denn jener Mannessohn ist erschienen und hat sich auf den Thron seiner Herrlichkeit gesetzt, und alles Böse wird vor seinem Angesicht verschwinden und vergehen; aber das Wort jenes Mannessohnes wird kräftig sein vor dem HERRN DER GEISTER. Dies ist die dritte Bilderrede Henochs.
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Henochs Aufnahme in das Paradies

Danach wurde sein, Henochs Name bei Lebzeiten hinweg von den Bewohnern des Festlandes zu jenem Menschensohn und zu dem HERRN DER GEISTER erhöht. Er wurde auf Wagen des Geistes erhoben, und sein Name verschwand unter ihnen den Menschen. Von jenem Tage an wurde ich nicht mehr unter ihnen gezählt, und er setzte mich zwischen zwei Himmelgegenden, zwischen Norden und Westen, da, wo die Engel die Schnüre nahmen, um für mich den Ort für die Auserwählten und Gerechten zu messen. Dort sah ich die Erzväter und die Gerechten, welche seit undenklicher Zeit an jenem Orte wohnen.
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Henochs Himmelfahrt und Einsetzung zum Menschensohn

Danach war mein Geist verborgen und stieg in den Himmel auf. Ich sah die Söhne der heiligen Engel auf Feuerflammen treten; ihre Kleider waren weiß und ihr Gewand und Antlitz leuchteten wie Schnee. Ich sah zwei Feuerströme, und das Licht jenes Feuers glänzte wie Hyazinth. Da fiel ich auf mein Angesicht vor dem HERRN DER GEISTER. Der Engel Michael aber, einer von den Erzengeln, ergriff mich bei der rechten Hand, richtete mich auf und führte mich hinaus zu allen Geheimnissen der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Er zeigte mir alle Geheimnisse der Enden des Himmels und alle Behälter aller Sterne und Lichter, von wo sie vor den Heiligen hervorkommen. Da entrückte der Geist den Henoch in den Himmel der Himmel und ich sah dort in der Mitte jenes Lichts einen Bau aus Kristallsteinen und zwischen jenen Steinen Zungen lebendigen Feuers. Mein Geist sah, wie ein Feuer rings um jenes Haus lief, an seinen vier Seiten Ströme voll lebendigen Feuers, die jenes Haus umgaben. Ringsherum waren Seraphim, Cherubim und Ophanim; dies sind die nimmer Schlafenden, die den Thron seiner Herrlichkeit bewachen. Ich sah unzählige Engel, tausendmal Tausende und zehntausendmal Zehntausende, jenes Haus umgeben; Michael, Gabriel, Raphael und Phanuel und die heiligen, oben in den Himmeln befindlichen Engel gehen in jenem Hause ein und aus. Aus jenem Hause traten Michael, Gabriel, Raphael und Phanuel und viel unzählige heilige Engel. Und mit ihnen kam der betagte; sein Haupt war weiß und rein wie Wolle und sein Gewand unbeschreibbar. Da fiel ich auf mein Angesicht; mein ganzer Leib schmolz zusammen, und mein Geist verwandelte sich. Ich schrie mit lauter Stimme, mit dem Geist der Kraft, und segnete, pries und erhob ihn. Diese Lobpreisungen aber, die aus meinem Munde hervorkamen, waren wohlgefällig vor jenem Betagten. Jenes betagte Haupt kam mit Michael, Gabriel, Raphael und Phanuel und tausendmal Tausenden und zehntausend Zehntausenden unzähliger Engel. Er kam zu mir, grüßte mich mit seiner Stimme und sprach zu mir: Du bist der Mannessohn, der zur Gerechtigkeit geboren wird; Gerechtigkeit wohnt über dir und die Gerechtigkeit des betagten Hauptes verläßt dich nicht. Dann sagte er zu mir: Er ruft dir Frieden zu im Namen der zukünftigen Welt; denn von dort geht hervor der Friede seit der Schöpfung der Welt, und also wird dir geschehen in Ewigkeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Alle, die auf deinem Wege wandeln werden - du, den die Gerechtigkeit nimmer verläßt -, deren Wohnungen und Erbteil werden bei dir sein, und sie werden sich bis in alle Ewigkeit nicht von dir trennen. So wird Länge der Tage bei jenem Menschensohne sein und die Gerechten werden Frieden haben und seinen geraden Weg wandeln im Namen des HERRN DER GEISTER von Ewigkeit zu Ewigkeit.
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Das Geschichtsbuch
Das erste Traumgesicht


Und nun, mein Sohn Methusalah, will ich dir alle meine Gesichte zeigen, die ich geschaut habe, indem ich sie vor dir erzähle. Zwei Gesichte schaute ich, bevor ich ein Weib nahm. Das eine davon war dem anderen unähnlich. Zum ersten Male, als ich die Schrift lernte, und zum anderen Male, bevor ich deine Mutter nahm, sah ich ein schreckliches Gesicht und um ihretwillen flehte ich zum HERRN. Als ich mich im Hause meines Großvaters Mahalalel niedergelegt hatte, schaute ich im Gesichte, wie der Himmel zusammenbrach, schwand und zur Erde niederfiel. Als er aber zur Erde niederstürzte, sah ich, wie die Erde in einem großen Abgrunde verschlungen wurde, Berge auf Berge niederragten, Hügel auf Hügel sich niedersenkten, hohe Bäume von ihren Stammwurzeln sich losrissen, hinabwirbelten und in der Tiefe versanken. Darauf drang eine Rede in meinen Mund, und ich erhob meine Stimme, indem ich schrie und sagte: Untergegangen ist die Erde! Da weckte mich mein Großvater Mahalalel auf, da ich bei ihm lag, und sagte: Warum schreist du so, mein Sohn, und warum jammerst du so? Da erzählte ich ihm das ganze Gesicht, das ich geschaut hatte, und er sagte zu mir: Was du gesehen hast, mein Sohn, ist schrecklich, und dein Traumgesicht ist von hoher Bedeutung für die Geheimnisse aller Sünden der Erde: sie muß in den Abgrund hinuntersinken und einen großen Untergang erleiden. Und nun, mein Sohn, erhebe dich und flehe zu dem HERRN der Herrlichkeit - da du gläubig bist -, daß ein Rest auf Erden übrig bleibe, und er nicht die ganze Erde vertilge. Alles dies, mein Sohn, wird vom Himmel her über die Erde kommen, und eine große Zerstörung wird auf Erden stattfinden. Darauf erhob ich mich, betete und flehte und schrieb mein Gebet für die Geschlechter der Erde nieder, und ich will dir alles, mein Sohn Methusalah, zeigen. Als ich unten ins Freie getreten war und den Himmel sah und die Sonne im Osten aufgehen und den Mond im Westen untergehen und einige Sterne und die ganze Erde und alles, wie er es von Anfang an bestimmt hat, da pries ich den HERRN des Gerichts und erhob ihn, weil er die Sonne aus den Fenstern des Ostens aufgehen ließ, daß sie an der Außenseite des Himmels aufsteigt, aufgeht, aufbricht und den Pfad zieht, der ihr gezeigt ist.

Ich erhob meine Hände in Gerechtigkeit und pries den großen Heiligen und redete mit dem Odem meines Mundes und mit der Fleischeszunge, die GOTT den Kindern des Menschenfleisches gemacht hat, daß sie damit untereinander reden, und er gab ihnen den Odem, die Zunge und den Mund, daß sie damit untereinander reden. Gepriesen bist du, o HERR, König, groß und mächtig in deiner Größe, HERR der ganzen Schöpfung des Himmels, König der Könige und GOTT der ganzen Welt! Deine Macht, Königherrschaft und Größe bleibt in alle Ewigkeit, und deine Herrschaft durch alle Geschlechter; alle Himmel sind dein Thron in Ewigkeit und die ganze Erde der Schemel deiner Füße immerdar.

Denn du hast alles geschaffen und regierst es; nichts ist dir zu schwer. Keinerlei Weisheit entgeht dir, noch wendet sie sich weg von deinem Thron oder von deinem Angesicht; du weißt, siehst und hörst alles, und da ist nichts, das vor dir verborgen wäre, denn du siehst alles. Und nun sündigen die Engel deiner Himmel, und über dem Menschenfleisch ruht dein Zorn bis zu dem Tage des großen Gerichts. Und nun, o GOTT, HERR und großer König, flehe und bitte ich, daß du mir meine Bitte erfüllst, mir eine Nachkommenschaft auf Erden übrig zu lassen und nicht alles Fleisch der Menschen zu vertilgen und die Erde nicht menschenleer zu machen, so daß ein ewiges Verderben entstünde. Und nun, mein HERR, vertilge von der Erde das Fleisch, das dich erzürnt hat; aber das Fleisch der Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit richte auf als eine ewige Samenpflanze und verbirg nicht dein Angesicht vor der Bitte deines Knechtes, o HERR!
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Das zweite Traumgesicht

Danach sah ich einen anderen Traum, und ich will dir den ganzen Traum erklären, mein Sohn. Da begann Henoch und sagte zu seinem Sohn Methusalah: Zu dir, mein Sohn, will ich sprechen; höre meine Rede und neige dein Ohr zu dem Traumgesicht deines Vaters.

Bevor ich deine Mutter Edna nahm, sah ich ein Gesicht auf meinem Lager, und siehe, ein Farre kam aus der Erde hervor und jener Farre war weiß, und nach ihm kam ein weibliches Rind hervor, und zugleich mit diesem kamen zwei Rinder hervor; eines davon war schwarz und das andere rot. Jenes schwarze Rind stieß das rote und verfolgte es auf der Erde, und allsogleich vermochte ich jenes rote Rind nicht mehr zu sehen. Jenes schwarze Rind wuchs heran, und ein weibliches Rind kam zu ihm, und ich sah, wie viele Farren von ihm hervorgingen, die ihm glichen und folgten. Jene erste Kuh aber entfernte sich aus dem Gesichtskreise jenes ersten Farren, um jenes rote Rind zu suchen, und als sie es nicht fand, erhob sie sogleich ein großes Wehgeschrei und suchte es. Ich blickte hin, bis jener erste Farre zu ihr kam und sie beschwichtigte, und von jener Stunde an schrie sie nicht mehr. Darauf gebar sie einen anderen weißen Farren und nach ihm gebar sie noch viele schwarze Farren und Kühe. Ich sah in meinem Schlafe, wie jener weiße Stier gleichfalls heranwuchs und ein großer weißer Stier wurde, und von ihm gingen viel weiße Farren hervor, die ihm glichen. Sie fingen an, viele weiße Farren zu erzeugen, die ihnen glichen, einer dem andern folgend.

Weiter sah ich mit meinen Augen, während ich schlief, und ich sah den Himmel oben, und siehe, ein Stern fiel vom Himmel herab, und als er sich von seinem Fall erhoben hatte, fraß und weidete er zwischen jenen Farren. Danach sah ich, wie die großen und schwarzen Farren alle ihre Ställe, Weideplätze und Rinder wechselten und miteinander zu leben begannen. Weiter sah ich im Gesicht und zum Himmel blickend sehr viele Sterne herabfallen und sich vom Himmel zu jenem ersten Sterne herabstürzen, und sie wurden zu Farren unter jenen Rindern und weideten bei ihnen in ihrer Mitte. Als ich sie erblickte, sah ich, wie sie alle ihre Schamglieder wie die Rosse herausstreckten und auf die Kühe der Farren hinaufstiegen, und sie wurden alle trächtig und warfen Elefanten, Kamele und Esel. Alle Farren aber fürchteten sich und erschraken vor ihnen, und sie begannen mit ihren Zähnen zu beißen und zu verschlingen und mit ihren Hörnern zu stoßen. Dann begannen sie jene Farren aufzufressen, und siehe, alle Kinder der Erde fingen an, vor ihnen zu zittern, zu beben und zu fliehen.

Weiter sah ich, wie sie anfingen, einander zu stoßen und zu verschlingen, und die Erde begann zu schreien. Da erhob ich abermals meine Augen zum Himmel und sah im Gesichte, wie aus dem Himmel Wesen, die weißen Menschen glichen, hervorkamen; einer von ihnen kam aus jenem Ort hervor und drei mit ihm. Jene drei, die zuletzt hervorgekommen waren, ergriffen mich bei der Hand, nahmen mich von dem Geschlecht der Erde hinweg und brachten mich hinauf an einen hohen Ort und zeigten mir einen Turm hoch über der Erde, und alle Hügel waren niedriger. Sie sagten zu mir: Bleibe hier, bis du alles siehst, was über jene Elefanten, Kamele und Esel, über die Sterne und über alle Farren kommt.
Ich sah, wie einer von jenen vier, die vorhin herausgekommen waren, jenen Stern, der zuerst vom Himmel gefallen war, an Händen und Füßen fesselte und in einen Abrund warf; jener Abgrund aber war eng und tief, grausig und finster. Einer von ihnen zog sein SCHWERT und gab es jenen Elefanten, Kamelen und Eseln; da fingen sie an, einander zu schlagen, so daß die ganze Erde ihrethalben zitterte.

Als ich im Gesichte weiter sah, siehe, da warf einer von jenen vier, die hervorgekommen waren, ...vom Himmel, und man sammelte und nahm alle jene großen Sterne, deren Schamglieder wie die Schamglieder der Rosse waren, fesselte alle an Händen und Füßen und warf sie in einen Abgrund der Erde. Einer von jenen vier ging hin zu jenem weißen Farren und lehrte ihn ein Geheimnis, während er, der Farre, zitterte. Er war als Farre geboren worden und wurde nun ein Mensch, zimmerte sich ein großes Fahrzeug und ließ sich darin nieder, und drei Farren ließen sich mit ihm in jenem Fahrzeug nieder, und es wurde über ihnen zugedeckt. Da hob ich abermals meine Augen zum Himmel auf und sah ein hohes Dach mit sieben Schleusen daran, und jene Schleusen ließen in einen Hof viel Wasser strömen. Als ich weiter sah, siehe da öffneten sich Quellen über der Erde in jenem großen Hof, und jenes Wasser fing an, aufzuwallen und sich über die Erde zu erheben, und es ließ jenen Hof verschwinden, bis der ganze Boden von ihm mit Wasser bedeckt war. Und das Wasser, die Finsternis und der Nebel nahmen über ihm zu. Als ich die Höhe jenes Wassers betrachtete, erhob es sich über die Höhe jenes Hofes und strömte über den Hof und blieb auf der Erde stehen. Alle Farren jenes Hofs waren dicht zusammengedrängt, so daß ich sah, wie sie untersanken und verschlungen wurden und in jenem Wasser umkamen. Jenes Fahrzeug aber schwamm auf dem Wasser, während alle Farren, Elefanten, Kamele und Esel samt allem Vieh zu Boden sanken, so daß ich sie nicht mehr sehen konnte. Sie waren nicht im stande, herauszukommen, sondern kamen um und versanken in die Tiefe. Weiter sah ich im Gesichte, bis jene Schleusen von jenem hohen Dach entfernt, die Klüfte der Erde ausgeglichen wurden, und andere Abgründe sich auftaten. Das Wasser aber fing an, in sie hineinzulaufen, bis die Erde zum Vorschein kam. Jenes Fahrzeug aber setzte sich auf der Erde fest, die Finsternis wich zurück, und Licht erschien. Jener Farre aber, der ein Mann geworden war, ging mit den drei Farren aus jenem Fahrzeug heraus.

Einer von den drei Farren war weiß, ähnlich jenem Farren, einer von ihnen war rot wie Blut und einer schwarz; jener weiße Farre entfernte sich von ihnen. Da fingen sie an, wilde Tiere und Vögel zu erzeugen, , so daß sich aus ihnen allen ein Haufen von Arten entwickelten: Löwen, Tiger, Hunde, Wölfe, Hyänen, Wildschweine, Füchse, Kaninchen, Schweine, Falken, Geier, Weihen, Adler und Raben; und unter ihnen wurde ein weißer Farre geboren. Alsdann fingen sie an, sich untereinander eins mit dem andern zu beißen. Jener weiße Farre aber, der von ihm gezeugt worden war, zeugte ein schwarzes Wildschwein und ein weißes Schaf, und jenes Wildschwein zeugte viele Schweine, jenes Schaf aber zeugte zwölf Schafe. Als jene Schafe herangewachsen waren, übergaben sie eins von ihnen den Eseln, und die Esel wiederum übergaben jenes Schaf den Wölfen, und so wuchs jenes Schaf unter den Wölfen auf. Da brachte der HERR die zwölf Schafe, daß sie bei ihm wohnten und bei ihm mitten unter den Wölfen weideten, und sie mehrten sich und wurden zu vielen Schafherden. Da begannen sich die Wölfe vor ihnen zu fürchten und bedrückten sie, bis sie ihre, der Schafe, Jungen umbrachten. Und sie warfen ihre Jungen in einen wasserreichen Fluß; jene Schafe aber begannen wegen ihrer Jungen zu schreien und zu ihrem HERRN zu klagen. Ein Schaf, das vor den Wölfen gerettet worden war, entfloh und entkam zu den Wildeseln; und ich sah, wie die Schafe wehklagten, schrien und ihren HERRN aus allen Kräften baten, bis jener HERR der Schafe auf das Geschrei der Schafe aus einem hohen Gemach herabstieg, zu ihnen kam und sie weidete. Da rief er jenem Schafe, das den Wölfen entronnen war, und sprach mit ihm in betreff der Wölfe, daß er sie ermahnen solle, die Schafe nicht anzurühren.

Das Schaf aber ging auf Befehl des HERRN zu den Wölfen, und ein anderes Schaf traf mit jenem Schafe zusammen, ging mit ihm, und sie beide traten zusammen in die Versammlung jener Wölfe, sprachen mit ihnen und ermahnten sie, fortan die Schafe nicht anzurühren. Darauf sah ich, wie die Wölfe die Schafe noch mehr mit aller Gewalt unterdrückten, und die Schafe schrien. Da kam ihr HERR zu den Schafen und fing an, jene Wölfe zu schlagen. Da begannen die Wölfe zu wehklagen; die Schafe aber wurden ruhig und schrien allsogleich nicht mehr. Ich sah, bis daß die Schafe von den Wölfen auszogen; die Augen der Wölfe aber wurden von Finsternis gehalten, so daß sich jene Wölfe mit aller ihrer Macht zur Verfolgung der Schafe aufmachten. Der HERR der Schafe zog als ihr Führer mit ihnen, und alle seine Schafe folgten ihm; sein Antlitz war glänzend und herrlich und furchtbar anzuschauen. Die Wölfe aber fingen an, jene Schafe zu verfolgen, bis sie sie bei einem Wassersee trafen. Jener Wassersee teilte sich, und das Wasser stand vor ihnen zu beiden Seiten; ihr HERR aber, der sie führte, trat zwischen sie und die Wölfe. Da jene Wölfe die Schafe noch nicht sahen, zogen sie in die Mitte jenes Wassersees hinein, und die Wölfe folgten den Schafen, und jene Wölfe liefen in dem Wassersee hinter ihnen her. Als sie aber den HERRN der Schafe sahen, machten sie kehrt, um vor seinem Angesicht zu fliehen. Aber jener Wassersee zog sich zusammen und nahm plötzlich seine ursprüngliche Gestalt wieder an; das Wasser schwoll und hob sich, bis es jene Wölfe bedeckten. Ich sah, daß alle Wölfe, die jene Schafe verfolgten, umkamen und versanken. Die Schafe aber entrannen jenem Wasser und gelangten in eine wasser- und graslose Wüste. Da fingen sie an, ihre Augen aufzumachen, und ich sah, wie der HERR der Schafe sie weidete und ihnen Gras gab, und wie jenes Schaf ging und sie führte. Jenes Schaf bestieg den Gipfel jenes hohen Berges, und der HERR der Schafe schickte es darauf wieder zu ihnen. Danach sah ich den HERRN der Schafe vor ihnen stehen, und sein Aussehen war furchtbar und hehr; als alle jene Schafe ihn sahen, erschraken sie vor seinem Angesicht. Sie fürchteten sich alle und zitterten vor ihm und schrien zu jenem Schafe, das bei ihnen war, das unter ihnen war: Wir können vor unserem HERRN nicht standhalten und ihn nicht ansehen! Da bestieg jenes Schaf, das sie führte, abermals den Gipfel jenes Felsens. Die Schafe aber begannen, blind zu werden und von dem Weg abzuirren, den es ihnen gezeigt hatte; jenes Schaf aber wußte nichts davon. Da wurde der HERR der Schafe sehr zornig über sie, und als jenes Schaf es erfuhr, stieg es vom Gipfel des Felsens herab, kam zu den Schafen und fand den größten Teil von ihnen verblendet und abgefallen.
Als sie es sahen, fürchteten sie sich, zitterten vor ihm und verlangten, nach ihrer Herde zurückzukehren. Jenes Schaf aber nahm andere Schafe zu sich und kam zu jenen abgefallenen Schafen, darauf fing es an, sie zu töten; da fürchteten sich die Schafe vor ihm, und jenes Schaf brachte jene abgefallenen Schafe zurück, und sie kehrten zu ihren Herden zurück.

Ich sah in diesem Gesicht, daß jenes Schaf ein Mann wurde und dem HERRN der Schafe ein Hause baute und alle jene Schafe in jenes Haus eintreten ließ. Ich sah, daß jenes Schaf, das mit jenem die Schafe führenden Schafe zusammengetroffen war, entschlief. Ich sah, daß alle großen Schafe umkamen und kleinere an ihrer Stelle sich erhoben; sie kamen zu einem Weideplatz und näherten sich einem Wasserfluß. Da trennte sich jenes führende Schaf, das ein Mann geworden war, von ihnen und entschlief; alle jene Schafe suchten es und erhoben seinetwegen ein großes Geschrei. Ich sah, daß sie von dem Geschrei um jenes Schaf abließen, und sie überschritten jenen Wasserfluß, und es traten immer andere Schafe, die sie führten, an die Stelle der Entschlafenen und führten sie. Ich sah, daß die Schafe an einen Ort ins liebliche und herrliche Westjordanland kamen, und ich sah, daß jene Schafe satt wurden, und jenes Haus stand unter ihnen in dem lieblichen Lande. Manchmal waren ihre Augen offen, manchmal blind, bis sich ein anderes Schaf erhob, sie führte und sie alle zurückbrachte und ihre Augen geöffnet wurden. Die Hunde, Füchse und Wildschweine fingen an, jene Schafe zu fressen, bis der HERR der Schafe ein anderes Schaf einen Widder aus ihrer Mitte erweckte, der sie führte. Jener Widder fing an, nach beiden Seiten hin jene Hunde, Füchse und Wildschweine zu stoßen, bis er viele umgebracht hatte. Da wurden die Augen jenes Schafes geöffnet, und es sah, wie jener Widder, der unter den Schafen war, seine Würde verleugnete und jene Schafe zu stoßen anfing, sie trat und ohne Anstand wandelte. Da sandte der HERR der Schafe das Schaf zu einem anderen Schaf und stellte es als Widder und Führer an Stelle jenes Widders auf, der seine Würde vergessen hatte. Es ging zu ihm und sprach mit ihm allein und erhob es zum Widder und machte es zum Fürsten und Führer der Schafe; aber während alledem bedrängten jene Hunde die Schafe. Der erste Widder verfolgte jenen zweiten Widder; jener zweite Widder erhob sich und flüchtete vor ihm, und ich sah, daß jene Hunde den ersten Widder zu Falle brachten.

Jener zweite Widder aber erhob sich und führte die Schafe, und jener Widder zeugte viele Schafe und entschlief; ein kleines Schaf aber wurde Widder an seiner Statt und Fürst und Führer jener Schafe. Jene Schafe wuchsen und mehrten sich; alle Hunde, Füchse und Wildschweine fürchteten sich und flohen vor ihm. Jener Widder aber stieß und tötete alle Raubtiere, und jene Raubtiere verübten keine Gewalt mehr unter den Schafen und raubten ihnen nichts weiter. Jenes Haus aber wurde groß und breit, und ein hoher und großer Turm wurde für jene Schafe gebaut; er wurde auf das Haus für den HERRN der Schafe gebaut. Jenes Haus war niedrig, aber der Turm war ragend und hoch, und der HERR der Schafe stand auf jenem Turm, und man setzte ihm einen vollen Tisch vor. Ich sah weiter, wie jene Schafe wiederum abfielen, auf vielerlei Wegen wandelten und jenes ihr Haus verließen.

Der HERR der Schafe aber rief einige von den Schafen und schickte sie zu den Schafen, und die Schafe fingen an, sie zu töten. Eins von ihnen rettete sich und wurde nicht getötet, entsprang und schrie über die Schafe, und sie wollten es töten; aber der HERR der Schafe rettete es aus der Gewalt der Schafe, brachte es zu mir herauf und ließ es da wohnen. Auch schickte er viele andere Schafe zu jenen Schafen, um sie zu ermahnen und über sie zu klagen. Danach sah ich, daß sie alle, als sie das Haus des HERRN der Schafe und seinen Turm verlassen hatten, abfielen und blind wurden; ich sah, wie der HERR der Schafe viel Blutvergießen unter ihnen in ihren einzelnen Herden anrichtete, daß jene Schafe solches Blutvergießen noch herausforderten und seinen Ort verließen. Da gab er sie preis den Löwen, Tigern, Wölfen, Hyänen, Füchsen und allen Raubtieren; jene Raubtiere aber fingen an, jene Schafe zu zerreißen. Ich sah, daß er jenes ihr Haus und ihren Turm verließ und sie alle den Löwen preisgab, um sie zu zerreißen und zu verschlingen, allen Raubtieren.
Da fing ich an, aus allen meinen Kräften zu schreien und den HERRN der Schafe anzurufen und ihm betreffs der Schafe Vorstellungen zu machen, daß sie von allen Raubtieren verschlungen würden. Als er es sah, blieb er ruhig und freute sich, daß sie verschlungen, gefressen und geraubt wurden, und überließ sie, um verschlungen zu werden, der Gewalt aller Raubtiere. Er rief siebzig Hirten und verstieß jene Schafe, um sie zu weiden, und sprach zu den Hirten und ihren Genossen: Jeder einzelne von euch soll von jetzt an die Schafe weiden, und alles, was ich euch befehlen werde, tut! Und ich will sie euch genau abgezählt übergeben und werde euch sagen, wer von ihnen umgebracht werden soll, - und diese bringt um! Da überließ er ihnen jene Schafe. Er rief einen anderen und sprach zu ihm: Gib acht uns siehe auf alles, was die Hirten an diesen Schafen tun werden; denn sie werden mehr unter ihnen umbringen, als ich ihnen befohlen habe. Jede Überschreitung und Vernichtung, die durch die Hirten angerichtet werden wird, schreibe auf, wie viele sie nach meinem Befehl umbringen, und wie viele sie nach ihrer Willkür umbringen, und schreibe jedem einzelnen Hirten alles, was er vernichtet, an. Lies es mir der Zahl nach vor, wie viele sie nach ihrer Willkür umbrachten und wieviel sie der Vernichtung preisgaben, damit mir dies zum Zeugnis gegen sie sei, und ich alles Tun der Hirten weiß, so daß ich, wenn ich sie abwäge, sehe, was sie tun, ob sie dem von mir gegebenen Befehle treu geblieben sind oder nicht. Aber sie sollen es nicht wissen und du sollst es ihnen nicht mitteilen, noch sie ermahnen, sondern schreibe von jedem einzelnen die Vernichtung auf, die die Hirten, ein jeder zu seiner Stunde, anrichten, und lege mir alles vor! Ich sah, bis daß jene Hirten, ein jeder zu seiner Stunde, weideten; und sie gaben jene Schafe den Löwen preis. Die Löwen und Tiger fraßen und verschlangen den größeren Teil jener Schafe, und die Wildschweine fraßen mit ihnen, und steckten jenen Turm in Brand und zerstörten jenes Haus.

Da wurde ich sehr traurig wegen jenes Turmes, weil jenes Haus der Schafe zerstört worden war, und danach konnte ich nicht mehr sehen, ob jene Schafe in jenes Haus hineingingen. Die Hirten aber und ihre Genossen übergaben jene Schafe allen Raubtieren, um sie zu fressen; jeder einzelne von ihnen empfing zu seiner Stunde eine bestimmte Zahl, und von jedem einzelnen von ihnen schrieb der andere in ein Buch, wie viele von ihnen er umbrachte. Jeder tötete und brachte mehr um, als ihnen vorgeschrieben worden war. Da begann ich wegen jener Schafe zu weinen und gar sehr zu wehklagen. In dieser Weise sah ich im Gesichte, wie jener Schreiber jeden einzelnen, der durch jene Hirten umkam, Tag für Tag aufschrieb und das ganze Buch dem HERRN der Schafe hinaufbrachte, vorlegte und alles zeigte, was sie getan und alle, die ein jeder von ihnen beseitigt hatte, und alle, die sie zur Vernichtung übergeben hatten. Das Buch wurde dem HERRN der Schafe vorgelesen, und er nahm das Buch aus einer Hand, las es, versiegelte es und legte es beiseite. Danach sah ich, wie die Hirten zwölf Stunden lang weideten, und siehe, drei von jenen Schafen kehrten zurück, kamen, traten heran und begannen alle Ruinen jenes Hauses aufzubauen; aber die Wildschweine hielten sie ab, so daß sie nichts auszurichten vermochten. Da begannen sie wiederum wie zuvor zu bauen und führten jenen Turm auf, und man nannte ihn den hohen Turm; sie begannen wiederum einen Tisch vor den Turm zu stellen, aber alles Brot auf ihm war befleckt und unrein. Trotz alledem waren die Augen dieser Schafe, und ebenso der Hirten, blind, so daß sie nicht sahen, und sie wurden in großer Menge ihren Hirten zum Umbringen übergeben, und sie traten die Schafe mit ihren Füßen und verschlangen sie. Der HERR der Schafe aber blieb ruhig, bis sich alle Schafe über das Feld zerstreuten und sich mit ihnen, den Raubtieren, vermischten; und sie, die Hirten, retteten sie nicht aus der Gewalt der Raubtiere. Jener aber, der das Buch schrieb, bracht es hinauf, zeigte und las es vor dem HERRN der Schafe, legte Fürbitte für sie ein und bat ihn, indem er ihm alles, was die Hirten getan hatten, zeigte und vor ihm gegen alle Hirten Zeugnis ablegte. Dann nahm er das Buch, legte es bei ihm nieder und ging weg.

Ich sah eine Zeitlang, bis in dieser Weise fünfunddreißig Hirten weideten, und alle vollendeten jeder seine Zeit wie die früheren, und andere bekamen sie in ihre Gewalt, um sie zu ihrer Zeit zu weiden, jeder Hirte zu seiner Zeit. Da sah ich im Gesicht alle Vögel des Himmels kommen: die Adler, Geier, Weihen und Raben; die Adler aber führten alle Vögel, und sie fingen an, jene Schafe zu fressen, ihnen die Augen auszuhacken und ihr Fleisch zu verzehren. Die Schafe aber schrien, weil ihr Fleisch von den Vögeln verzehrt wurde, und als ich es sah, wehklagte ich in meinem Schlaf über jenen Hirten, der die Schafe weidete. Ich sah, daß jene Schafe von den Hunden, Adlern und Weihen gefressen wurden, und sie ließen an ihnen weder Fleisch noch Haut noch Sehnen übrig, bis nur noch ihr Skelett dastand; aber auch ihr Skelett fiel zu Boden und so verringerten sich die Schafe. Ich sah so lange, bis dreiundzwanzig Hirten die Weide übernahmen, und sie vollendeten, je zu ihrer Zeit, dreiundzwanzig Zeiten. Von jenen weißen Schafen aber wurden kleine Lämmer geboren, und sie fingen an, ihre Augen aufzumachen, zu sehen und zu den Schafen zu schreien. Aber die Schafe schrien ihnen nicht zu und hörten nicht, was sie ihnen erzählten, sondern waren über die Maßen taub, und ihre Augen waren überaus sehr verblendet. Ich sah im Gesichte, wie Raben auf jene Lämmer losflogen, eins von jenen Lämmern ergriffen und die Schafe zerstückelten und verschlangen. Ich sah, bis daß jenen Lämmern Hörner sproßten, und die Raben ihre Hörner niederwarfen; ich sah, bis daß ein großes Horn bei einem von jenen Schafen hervorsproßte, und ihre Augen wurden geöffnet. Es weidet sie, und ihre Augen öffneten sich, und es schrie nach den Schafen; als aber die Böcke es sahen, liefen ihm alle zu. Trotz alledem zerrissen jene Adler, Geier, Raben und Weihen immerzu die Schafe, flogen auf sie los und verschlangen sie. Die Schafe jedoch verhielten sich ruhig, aber die Böckchen wehklagten und schrien. Jene Raben kämpften und fochten mit ihm und suchten sein Horn zu beseitigen, hatten aber keine Gewalt über es.

Ich sah, daß die Hirten und Adler, jene Geier und Weihen kamen, und sie schrien den Raben zu, daß die das Horn jenes Böckchens zerbrechen sollten; sie kämpften und fochten mit ihm, und es stritt mit ihnen und schrie, daß seine Hilfe ihm kommen möge. Ich sah, daß jener Mann kam, der die Namen der Hirten aufschrieb und sie dem HERRN der Schafe vorlegte, und er half jenem Böckchen und zeigte ihm alles, und daß er, um ihm zu helfen, gekommen sei. Ich sah, daß jener HERR der Schafe im Zorn zu ihnen kam, und alle, die ihn sahen, flohen, und alle fielen in Finsternis vor seinem Angesicht. Alle Adler, Geier, Raben und Weihen versammelten sich, brachten alle Schafe des Feldes mit sich, kamen alle zusammen und halfen einander, jenes Horn des Böckchens zu brechen.

Ich sah, daß jener Mann, der das Buch auf den Befehl des HERRN schrieb, jenes Buch der Vertilgung öffnete, die jene zwölf letzten Hirten angerichtet hatten, und er legte vor dem HERRN der Schafe dar, daß sie weit mehr als ihre Vorgänger umgebracht hatten. Ich sah, daß der HERR der Schafe zu ihnen kam, seinen Zornstab in die Hand nahm und die Erde schlug, so daß sie zerbarst, und alle Tiere und Vögel des Himmels glitten von jenen Schafen herunter und versanken in die Erde, die sich über ihnen schloß. Ich sah, daß den Schafen ein großes SCHWERT überreicht wurde, und die Schafe zogen gegen alle Tiere des Feldes, um sie zu töten, und alle Tiere und Vögel des Himmels flohen vor ihnen. Ich sah, bis daß ein Thron in dem lieblichen Land errichtet wurde, und der HERR der Schafe sich darauf setzte, und der andere nahm die versiegelten Bücher und öffnete jene Bücher vor dem HERRN der Schafe.

Der HERR rief jene sieben ersten Weißen und befahl, sie vor ihn zu bringen, beginnend mit dem ersten Sterne, der zuerst herausgegangen war, alle Sterne, deren Schamglieder wie die der Rosse gewesen waren, und sie brachten sie alle vor ihn. Er sprach zu jenem Manne, der vor ihm schrieb, der einer von den sieben Weißen war, und sagte zu ihm: Nimm diese siebzig Hirten, denen ich die Schafe übergeben habe, und indem sie sie nahmen, töteten sie mehr von ihnen, als ich ihnen befohlen hatte. Siehe, ich sah alle gebunden und vor ihm stehen. Das Gericht begann bei den Sternen, und sie wurden gerichtet, für schuldig befunden und kamen an den Ort der Verdammnis, und man warf sie in einen Abgrund voll Feuer, flammend und voll Feuersäulen. Auch jene siebzig Hirten wurden gerichtet, für schuldig befunden und in jenen Feuerphuhl geworfen.

Ich sah in jener Zeit, wie sich ein ähnlicher Abgrund inmitten der Erde öffnete, voll von Feuer. Man brachte jene verblendeten Schafe; alle wurden gerichtet, für schuldig befunden und in jenen Feuerphuhl geworfen und brannten; dieser Abgrund befand sich zur Rechten jenes Hauses. Ich sah jene Schafe und ihr Gebein brennen. Ich stand auf, um zu sehen, bis daß er jenes alte Haus einwickelte. Man schaffte alle Säulen hinaus; alle Balken und Verzierungen jenes Hauses wurden mit ihm eingewickelt. Man schaffte es hinaus und legte es an einen Ort im Süden des Landes. Ich sah, daß der HERR der Schafe ein neues Haus brachte, größer und höher als jenes erste, und es an dem Orte des ersten aufstellte, das eingewickelt worden war. Alle seine Säulen waren neu, auch seine Verzierungen waren neu und größer als die des ersten alten, das er hinausgeschafft hatte; und der HERR der Schafe war darin. Ich sah, wie alle übriggebliebenen Schafe und alle Tiere auf der Erde und alle Vögel des Himmels niederfielen, jene Schafe anbeteten, sie anflehten und ihnen in jedem Worte gehorchten.

Darauf nahmen mich jene drei weiß Gekleideten, die mich zuvor hinaufgebrachte hatten, bei der Hand, und indem die Hand jenes Böckchens mich ergriff, brachten sie mich hinauf und setzten mich inmitten jener Schafe nieder, bevor das Gericht begann. Jene Schafe aber waren alle weiß, und ihre Wolle war reichlich und rein. Alle die umgebracht oder zerstreut worden waren, alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels versammelten sich in jenem Hause, und der HERR der Schafe freute sich sehr, weil alle gut waren und in sein Haus zurückkehrten. Ich sah, daß sie jenes SCHWERT, das den Schafen gegeben war, niederlegten, in sein Haus zurückbrachten und es vor dem Angesicht des HERRN versiegelten. Alle Schafe wurden in jenes Haus eingeladen, und es faßte sie nicht. Aller Augen waren geöffnet, daß sie das Gute sahen, und keiner war unter ihnen, der nicht sehend gewesen wäre. Ich sah, daß jenes Haus groß, geräumig und sehr voll war. Ich sah, daß ein weißer Farre mit großen Hörnern geboren wurde. Alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels fürchteten ihn und flehten ihn an alle Zeit. Ich sah, bis daß alle ihre Geschlechter verwandelt und alle weiße Farren wurden; der erste unter ihnen wurde ein Büffel, und jener Büffel wurde ein großes Tier und bekam auf seinem Kopfe große und schwarze Hörner. Der HERR der Schafe aber freute sich sehr über sie und über alle Farren.

Ich hatte in ihrer Mitte geschlafen; da wachte ich auf uns sah alles. Dies ist das Gesicht, das ich im Schlafe sah. Als ich erwacht war, pries ich den HERRN der Gerechtigkeit und stimmte ihm einen Lobgesang an. Darauf brach ich in lautes Weinen aus, und meine Tränen hörten nicht auf, bis ich es nicht mehr auszuhalten vermochte. So oft ich hinsah, rannen sie herab wegen dessen, was ich sah. Denn alles wird eintreffen und sich erfüllen; alles Tun der Menschen ist mir der Reihe nach gezeigt worden. In jener Nacht erinnerte ich mich meines ersten Traums; auch seinetwegen weinte ich und war bestürzt, weil ich jenes Gesicht gesehen hatte.
25.02.2008 21:02 Hypatia ist offline Beiträge von Hypatia suchen Nehmen Sie Hypatia in Ihre Freundesliste auf
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Das ist auch ein schöner wiederspruch in 2 hintereinanderliegenden Artikeln:

Zitat:
Darauf sprach der Höchste, und der große Heilige ergriff das Wort und sandte Uriel zu dem Sohn Lamechs und sprach zu ihm: Sage ihm in meinem Namen: Verbirg dich! und offenbare ihm das bevorstehende Ende. Denn die ganze Erde wird untergehen und eine Wasserflut ist im Begriff, über die ganze Erde zu kommen, und alles auf ihr Befindliche wird untergehen. Belehre ihn, damit er entrinne, und seine Nachkommenschaft für alle Geschlechter der Welt erhalten bleibe.

Zu Raphael sprach der HERR: Feßle den Asasel an Händen und Füßen und wirf ihn in die Finsternis; mache in der Wüste in Dudael ein Loch und wirf ihn hinein. Lege unter ihn scharfe und spitze Steine und bedecke ihn mit Finsternis. Er soll für ewig dort wohnen, und bedecke sein Angesicht mit Finsternis, damit er kein Licht schaue. Aber am Tage des großen Gerichts soll er in den Feuerphul geworfen werden. Heile die Erde, welche die Engel verdorben haben, und tue die Heilung des Schlages kund, damit sie hinsichtlich des Schlages geheilt werden, und nicht alle Menschenkinder durch das ganze Geheimnis umkommen, das die Wächter verbreitet und ihren Söhnen gelehrt haben. Die ganze Erde wurde durch die Werke und der Lehre Asaels verdorben, und ihm schreibe alle Sünden zu.


Einerseits kommt die grosse Wasserflut und tötet alle und andererseits sollen nicht alöle Menschen getötet werden......

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Es Grüesli

Gott liebt die Fahrt in chemischen Raketen: - 19.18 Und der ganze Berg Sinai rauchte, weil der HERR im Feuer auf ihn herabkam. Und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig.
17.04.2009 09:12 Titanus ist offline E-Mail an Titanus senden Homepage von Titanus Beiträge von Titanus suchen Nehmen Sie Titanus in Ihre Freundesliste auf
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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Konkordat gekündigt werden sollte!                                         Zitat:   Kadosch   /   www.religionskritik.com
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